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Die Balus mit ihren Moglis: Jana Backes, Maya Rychlik, Dajana Kojic, Laura Maltes, Jacqueline Kracht, Paula Heine und Miriam de Carvalho (hinten, v. l.) sowie (vorne, v. l.) Susanne Schmidt (Koordinatorin und Lehrerin an der Grundschule St. Lantbert) Johanna Sticksel (Treffpunkt Ehrenamt), Projektbegleiterin Marita Hanold und die „Moglis“.

Höchst erfolgreiches Mentorenprojekt in Freising

Abschied von den Moglis

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Nein, Tränen gab es nicht beim Abschiedsfest in der Stadtbibliothek: Aber eine Portion Wehmut war schon dabei, als sich die Teilnehmer des höchst erfolgreichen Mentorenprojekts „Balu und Du“ nun offiziell trennen mussten.

Freising Sieben Balus – junge, ehrenamtlich engagierte Erwachsene zwischen 17 und 30 Jahren – haben ein Jahr lang einmal pro Woche ein Grundschulkind, ihr „Mogli“, betreut. Manche Abenteuer haben sie zusammen erlebt, draußen in der Natur, am Flughafen, im Kindertheater, in der Stadtbibliothek oder beim Plätzchenbacken, es sind sogar Freundschaften über das Projekt hinaus entstanden. Mit einer letzten gemeinsamen Unternehmung aller Balus und Moglis ging das Jahr nun zu Ende: einer Kinderstadtführung durch Freising.

Eine aufgeweckte Schar trotzte Kälte und Schnee, bewunderte das große Haus „vom Chef von Freising“ (das Rathaus) – und erfuhr unter anderem, dass die Straßenschilder in der Domstadt zum Gedenken an den heiligen Korbinian rot-weiß statt wie sonst üblich blau-weiß sind. Rot mit weißen Schnüren war das Bündel Korbinians, das ihm der Bär über die Alpen trug. Gemeinsam mit den Eltern, der Kontaktlehrerin der Grundschule St. Lantbert, Susanne Schmidt, und dem Team vom Treffpunkt Ehrenamt wurde noch einmal ordentlich gefeiert und gespielt, bevor die Balus ihre Zertifikate bekamen, natürlich unterschrieben vom „Chef“, Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher.

Für die gar nicht mehr so kleinen Moglis hatten die Balus Erinnerungsmedaillen vorbereitet. Auch die ehrenamtlichen Betreuerinnen mussten schweren Herzens „Servus“ sagen: Marita Hanold war das ganze Jahr über dabei, zunächst unterstützt von Suse Watterott vom Kreisjugendring, dann von Tina Sommer. Sie verabschiedeten sich mit einem persönlichen, individuellen Zeugnis – und freuen sich schon jetzt auf die zweite Runde: Denn das Erfolgsprojekt geht weiter, mit neuen Moglis und neuen Balus.

Noch im Januar trifft sich die nächste Gruppe zum Auftaktgespräch in der Grundschule St. Lantbert. Interessierte junge Leute zwischen 17 und 30 Jahren können aber gerne noch einsteigen.

Gut zu wissen

Interessierte melden sich beim Treffpunkt Ehrenamt unter der Telefon-Nummer 08161/54-43131 oder per E-Mail untertreffpunkt-ehrenamt@freising.de.

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