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Das ist unser Bier: Antje Leisler, Steffi Meyer, Sylvia Tromba und Liesa Pfützenreiter, die vier weiblichen Brauer des Hofbrauhauses Freising, haben in fast einjähriger Arbeit ihre eigene Kreation geschaffen.

Hofbrauhaus Freising

Der Schürzenjäger mit der weiblichen Note: Frauen-Quartett stellt eigenes Bier vor

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Vier Frauen sind beim Hofbrauhaus Freising als Brauer angestellt. Grund genug für das Quartett, ein eigenes Bier zu kreieren. Am Mittwoch haben die Damen ihr Bier vorgestellt und sich dabei freiwillig einem großen Stresstest unterzogen.

Freising – Die vier Damen hätten es sich viel leichter machen können. Doch für die Präsentation ihres ersten gemeinsamen Biers unter dem Etikett Dirndl-Bräu haben sich die vier Brauerinnen des Hofbrauhauses Freising einem echten Stresstest unterzogen. Antje Leisler, Steffi Meyer, Silvia Tromba und Liesa Pfützenreiter luden sich zur Verkostung ihres „Schürzenjägers“ am Mittwoch gleich zwei Bierpäpste ein: die Professoren Ludwig Narziß und Werner Back. „Das war ein echtes Blind Date. Die haben das Bier vor her noch nie getrunken“, berichtete Ante Leisler, und Liesa Pfützenreiter fügte an: „Das hat sich angefühlt wie in der Schule, wenn der Lehrer nach dem Ausfragen die Note mitgeteilt hat.“

Sie lieben es: Die habilitierten Bierpäpste Ludwig Narziß (r.) und Werner Back (l.) finden bei der Verkostung des Schürzenjägers nur lobende Worte - sehr zur Freude der Dirndl-Bräu-Damen.

Der Mut wurde belohnt. Denn die Mienen der beiden Bierexperten, die beim Einschenken noch unerschütterlich streng ausgesehen hatten, hellten sich schon nach dem ersten Schluck merklich auf. „Das bleibt nicht im Hals stecken, sondern läuft gut runter“, bemerkte Back. Das ist wichtig, denn man will ja noch ein zweites Glas trinken.“ Auch Narziß lobte die Kreation. „Es ist ein außergewöhnliches, mutig gehopftes Bier mit einem schön definierten Aroma.“

Für das Brauerinnen-Quartett waren diese warmen Worte die Belohnung für eine fast einjährige Arbeit. So lange ist es her, dass die Frauen beim Feierabendbier auf die Idee zum „Dirndl-Bräu“ kamen. Denn dass in einer Brauerei gleich vier weibliche Brauer arbeiten, komme nicht so oft vor, betont Antje Leisler. Das sei Grund genug für die Vier gewesen, ein eigenes Bier zu brauen. „Also haben wir angefangen, mit Hopfen und Malz zu spielen.“ Dem Malz etwa verdanke das Bier nun seine rötliche Farbe. Ansonsten soll der Schürzenjäger aber nicht nur Frauen ansprechen. „Dieses Bier ist für alle Genießer da.“ Und es soll erst der Anfang sein. Das Quartett will mit weiteren Sorten nachlagen. Ideen habe man reichlich, ließ Leisler wissen. Doch erst mal soll der Schürzenjäger seinen Siegeszug antreten. „Bis dahin heißt es abwarten und Bier trinken.“

Das Bier der Vier

Alkoholgehalt: 5,1 Prozent, Stammwürze: 12,1 Prozent, Farbe: rot schimmernd, kaltgehopft, untergärig, unfiltriert, demnächst erhältlich in gut sortierten Getränkemärkten, passt gut zu Antipasti, Gegrilltem und Käse

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