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Schinagl Katharina: Klassisch bairisch mit dem Nachnamen zuerst schrieb sich die neue Vize-Hopfenkönigin ins Goldene Buch ein – im Beisein von Landrat Josef Hauner (M.) und Rudelzhausens Bürgermeister Konrad Schickaneder. foto: lehmann

22-Jährige aus Hebrontshausen

Hopfen-Vizekönigin Katharina Schinagl hat viele Talente

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Ihr Terminkalender ist gefüllt mit Premieren. Seit Katharina Schinagl im August zur Vize-Hopfenkönigin gewählt wurde, hat sie viele neue Erfahrungen gesammelt. Am Montag folgte eine weitere.

Freising – Am Donnerstag schrieb sich die 22-Jährige aus Hebrontshausen (Gemeinde Rudelzhausen) erstmals in ein Goldenes Buch ein: das des Landkreises Freising. Die junge Frau bewies auch bei der Unterschrift ihre Bodenständigkeit: Nachname vor Vorname. Schinagl Katharina, schrieb sie. Wie man in Bayern halt so sagt. 

Den Auftrag, den ihr Landrat Josef Hauner gab, dürfte ihr also keine Probleme bereiten: „Tradition wahren!“ Auch für ihn sei es eine Ehre, einen der vier Hopfen-Landkreise repräsentieren zu dürfen. „Denn die Hopfenbauern sind ein großes Aushängeschild für uns.“

Vor der Bühne hat sie keine Angst - sie spielt gern Theater

Das Aushängeschild des Aushängeschilds sind die Hoheiten. Katharina Schinagl ist dafür prädestiniert – nicht nur, weil sie selbst im Hopfen groß geworden ist, sondern auch, weil sie Mitglied der Theatergruppe Hebrontshausen ist. „Auf der Bühne zu stehen, bereitet mir keine Probleme“, sagt sie. 150 Termine nimmt sie in ihrer einjährigen Amtszeit wahr, um die Hallertau weltweit zu präsentieren. Unter anderem geht es nach Argentinien. Da geriet Hauner, der selbst schon bei den Gauchos war, ins Schwärmen. „In Buenos Aires allein könnte man Wochen verbringen, und die Iguazú-Wasserfälle sind fantastisch.“ So lautete sein zweiter Auftrag: „Schauen Sie, dass Sie was von dem Land mitkriegen“.

Mitgenommen hat die Köchin, die im Kardinal-Döpfner-Haus ausgebildet wurde, schon jetzt viel: „Das 30-Jährige der Hopfenvermarktungsgesellschaft IGN und der Einzug beim Freisinger Volksfest waren Highlights.“ Auch beim Trachtenzug des Münchner Oktoberfests hätte sie dabei sein können. Aber während der Wiesn hatte sie andere Verpflichtungen: Hoheit bediente im Armbrustschützenzelt.

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