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Hier druckt der Chef: Martin Steyer (l.) machte bei einem IHK-Rundgang durch die Firma Printvision die Probe auf’s Exempel. An einem Kopierer der neuersten Generation. 

IHK-Ausschuss tagt in Freising

Nur wenig Sorgenfalten in der Wirtschaftswelt

Die Wirtschaft brummt, den Unternehmen geht es gut, wie lange nicht. Das kam auch klar zum Ausdruck beim IHK-Regionalausschuss Erding-Freising, der diesmal bei der Firma Printvision in Lerchenfeld tagte. Sorgen gibt es dennoch: wegen hoher Mieten und diverser Problemen mit der Infrastruktur.

Freising – Man hätte es Jammern auf hohem Niveau nennen können, was die knapp zwanzig Teilnehmer der IHK-Regionalausschusssitzung da bei Printvision zu beklagen hatten, nach einem Firmenrundgang und Powerpointpräsentationen zum Thema „Standortentwicklung“.

Davor einer gab’s eine Führung von Printvision-Chef Martin Steyer. Der stellte die Firma als einen „der bedeutendsten Anbieter im Bereich Druck-, Kopier- und Dokumentenmanagement im Großraum München“ vor. Steyer verwies auf 38 Mitarbeiter, einen Umsatz von zuletzt 6,5 Millionen Euro und 4300 Vertragsmaschinen im gesamten Geschäftsumfeld.

Die Diskussion war von hohen Mieten und Grundstückspreisen, von Verkehrs- und Parkplatzproblemen bestimmt – auch und gerade im Hinblick auf die Neugestaltung der Freisinger Innenstadt. Dieses zentrale Thema stellten Stadtbaumeisterin Barbara Schelle und der im Rathaus für Stadtplanung und Umwelt zuständige Michael Schulze zusammen vor.

Beide Experten zeichneten ein differenziertes Bild der gerade begonnen Neugestaltung von Freisings guter Stube. Dass es Kritik im Bereich der Heiliggeistgasse gegeben hatte und die Gestaltung teilweise als kalt und grau empfunden werde, verschwiegen sie nicht. Man habe aber nachgebessert und etwa Pflanzenkübel aufgestellt, wie Schulze erklärte. Schelle verwies auf ein „schlüssiges Gesamtkonzept“, dessen wirtschaftsfördernde Wirkung man erst erkennen werde, wenn alles fertig sei: mit einer Fußgängerzone, weniger Autos und mehr Radlern, wie es hieß. Zudem ist die Barrierefreiheit ein zentrales Element des Umbaus.

Sitzungsleiter Christian Sperrer mahnte indes Parkmöglichkeiten in Nähe der Innenstadt an. Die Leute, nicht zuletzt Mitarbeiter der Geschäfte, kämen vom Land und müssten ihre Autos irgendwo abstellen.

Konkret forderte Bankier Sperrer einen Lösungsansatz im Bereich der Karlwirt-Kreuzung. Schelle entgegnete, es gebe bereits Bemühungen der Stadt dort eine Tiefgarage zu bauen. Einig war man sich, dass der Bau der Westtangente Erleichterung bringen werde.                                   Alexander Fischer

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