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In der Region Freising gibt‘s laut „Wohnatlas 2017“ hohe Wertsteigerungsraten für Immobilieneigentum. Unser Bild zeigt die Eigentums-Wohnanlage Freisicht am Lankesberg.

Immobilienpreis-Entwicklung im Kreis und in der Stadt Freising

Beim Wertzuwachs spielt Freising in der Champions League

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In der Region Freising lohnt es sich, auch in den nächsten Jahren in Immobilien zu investieren. Und wer schon Wohneigentum besitzt, kann sich über hohen Wertzuwachs in den nächsten Jahren freuen. Denn im „Wohnatlas 2017“, einer von der Postbank ins Auftrag gegebenem Studie zur Preisentwicklung des Wohnungsmarkts in Deutschland, spielt der Landkreis ganz oben mit.

Landkreis – In der Region Freising lohnt es sich, auch in den nächsten Jahren in Immobilien zu investieren. Und wer schon Wohneigentum besitzt, kann sich über hohen Wertzuwachs in den nächsten Jahren freuen. Denn im „Wohnatlas 2017“, einer von der Postbank ins Auftrag gegebenem Studie zur Preisentwicklung des Wohnungsmarkts in Deutschland, spielt der Landkreis ganz oben mit: Unter 402 Landkreisen und Städten rangiert die Region auf Platz 14. Im Klartext: Der Preis für eine Immobilie soll im Landkreis – dem die Statistiker ein Bevölkerungswachstum von jährlich 0,7 Prozent voraussagen – bis 2030 um 1,5 Prozent im Jahr pro Quadratmeter steigen. Noch höher wachsen die Werte der Regionen Erding und Ebersberg. Beide Landkreise haben es deswegen auch in die Top-Ten-Liste der Preisentwicklungs-Tabelle geschafft: Für Erding (hinter Spitzenreiter Heilbronn) wird ein jährlicher Anstieg des Quadratmeterpreises um über 2,1 Prozent ermittelt, die Ebersberger Region (Platz 9) liegt bei 1,5 Prozent Jahres-Wertzuwachs pro Quadratmeter Immobilie. Mit diesen Wertsteigerungs-Prognosen liegen übrigens alle drei Landkreise höher als die Landeshauptstadt München, für die in der Studie plus 1,3 Prozent pro Jahr ausgewiesen werden. Interessant ist auch der Blick auf den Griff in den Geldbeutel, will jemand eine Immobilie kaufen: Denn da überholte im Jahr 2016 der Landkreis Freising mit 3650 Euro pro Quadratmeter seinen Nachbarn Erding (3260 Euro), ist aber in diesem Punkt immer noch günstiger als der Kreis Ebersberg: Dort mussten im vergangenen Jahr etwa 4203 Euro pro Quadratmeter auf den Tisch der Makler geblättert werden.

Was das verfügbare Wohnangebot angeht: Das soll bis 2030 in der Region Freising pro Jahr um rund 0,9 Prozent per anno wachsen. In Erding liegt der jährliche Anstieg bei 1,1 und im Kreis Ebersberg bei 0,82 Prozent.

Happig schaut die Preissteigerung bei den Wohnausgaben aus: Jährlich sollen bis 2030 laut Studie im Landkreis rund 2,4 Prozent mehr für Miete oder Unterhalt berappt werden. Noch ärger trifft es dem „Wohnatlas“ zufolge die Nachbarn: In der Region Erding werden bis 2030 pro Jahr rund 3,3 Prozent Ausgabensteigerung avisiert, in Ebersberg 2,4 Prozent. Was die Einkommen angeht, halten die Steigerungsraten laut Postbank-Statistik in etwa Schritt mit der Ausgabenentwicklung: In den Kreisen Freising und Ebersberg sollen die Einkommen in den nächsten Jahren um rund 2,4 Prozent, in Erding gar um rund 3,2 Prozent steigen. 

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