Vierbeiner sind nicht erlaubt

Interview zum Hundeverbot auf dem Volksfest Freising: „Der Lärm tut dem Hund weh“

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Auf dem Freisinger Volksfest sind Hunde verboten. Das Freisinger hat bei der Stadt nachgefragt, was der Grund dafür ist.

Robert Zellner hat sich beim Veterinäramt rückversichert.

Freising – Hunde sind auf dem Freisinger Volksfest nicht erlaubt – was manche Hundebesitzer nicht nachvollziehen können. So war etwa FT-Leser Werner Maier „vollkommen überrascht“, wie er in einem Leserbrief schreibt, dass sein Yorkshire Terrier nicht aufs Volksfest durfte. Maier: „Geht’s noch? Hunde gehörten schon immer zur Biergartenkultur in Bayern. Ich denke kaum, dass so ein Zamperl eine Gefahr für den Volksfestbetrieb darstellt. Man schließt hier eine Personengruppe von älteren Mitbürgern aus, für die oft der geliebte Hund der letzte verbliebene Partner ist. Diesen Personen verweigert man den Besuch des Festbetriebes. Dies ist mal wieder typisch Freising. Mit Verboten ist man immer schnell zur Hand. Dann gehen wir halt nicht mehr aufs Volksfest! Auch nicht ohne Hund.“

Das Freisinger Tagblatt hat beim zuständigen städtischen Referatsleiter Robert Zellner nachgefragt.

-Warum das Zamperl-Verbot?

Allein schon die Frage! Hunde haben ein sehr feines Gehör. Der Lärm auf dem Volksfest – die Musik, Karusselle – das tut dem Hund weh. Das müsste ein Hundebesitzer eigentlich wissen. Der sollte sich vielleicht einmal in die Lage seines Vierbeiners versetzen! Es ist schon traurig, dass man überhaupt darauf hinweisen muss.

-Was sagen denn die Fachleute dazu?

Wir haben uns extra noch mit dem Veterinäramt kurzgeschlossen. Die haben unsere Auffassung voll bestätigt. Volksfest-Lärm und Hund – das passt nicht zusammen.

-Wäre ein Hund nicht auch ein Sicherheitsrisiko im Volksfest-Gedränge?

Wir brauchen das gar nicht so hoch hängen – Stichwort Leinenzwang. Das Verbot dient dem Schutz des Tieres.

Rubriklistenbild: © dpa / Boris Roessler

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