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16 Jahre jung und schon ein ganz Großer: Jannis Roos ist seit Dienstag ist Freisings Kulturpreisträger 2018.

Jugendkulturpreis 2018

Jannis Roos: Kreativ,talentiert, ehrgeizig

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Er hat schon in der berühmten Carnegie Hall in New York gespielt. Jetzt hatte er im Kaffeehauszelt auf dem Uferlos-Festival seinen Auftritt. Jannis Roos, 16 Jahre jung und trotz seines zarten Alters schon hochdekorierter Violinist. Am Dienstag bekam er aus den Händen von Vize-Landrat Robert Scholz den Jugendkulturpreis 2018 verliehen. 

Freising  Jannis Roos war nur einer der Preisträger, die stellvertretend für eine Jugend seien, in der „genügend Kreativität, Talent und Ehrgeiz vorhanden sind“, wie Scholz bei der Begrüßung der Preisträger und Gäste sagte.

Wieso die Jury Jannis Roos den Jugendkulturpreis 2018 zugesprochen hat und dass dies eine goldrichtige Entscheidung war, das bewies der junge Musiker gleich am Anfang der Preisverleihung: Seine Interpretation einer Komposition von Fritz Kreisler begeisterte die Gäste, und selbst Bass- und Drum-Soundcheck aus einem anderen Uferlos-Zelt konnten Roos nicht aus der Ruhe bringen. Allein dafür hätte sich Roos die Urkunde, den Pokal und den Geldpreis verdient. Die Laudatio auf den Virtuosen, der seit seinem vierten Lebensjahr Geige spielt, hielt Musikschulleiter Martin Keeser.

Die zweite Preisträgerin heißt Anna-Sophie Buchmeier (16), ist Songschreiberin und Pianistin, besucht das Dom-Gymnasium und legte am Dienstag mit Songs wie „Fast car“, „Better than me“ oder auch „Letter of Love“ Beweise ihres vielfältigen musikalischen Könnens ab. Die dritte Preisträgerin heißt im normalen Leben Karina Holzner, nahm Urkunde und Pokal aber als „K. Rina“ entgegen. 17 Jahre ist die Moosburgerin, die nicht nur eigene Klavierstücke komponiert, sondern mit ihrer grandiosen Stimme auch Songs von Weltstars covert. In den Genuss von beidem kamen am Dienstag die Gäste der Preisverleihung – eigene Kompositionen wie „Mit Stolz nach vorne schaun“, aber auch Interpretationen von Rihannas „Love on the Brain“ oder Leona Lewis‘ „Run“.

Aus einem ganz anderen Genre kommt die 15-jährige Elena Söldner, der von der Jury des Jugendkreistags der Förderpreis zugesprochen worden war: Söldner ist Filmemacherin. Den Preis bekam sie für ihre Arbeit „Im Wald kann ich tanzen“, der am Dienstag im Kaffeehauszelt gezeigt wurde. Zum sechsten Mal wurde der Jugendkulturpreis bereits vergeben. Scholz hatte eben recht: Kreativität, Talent und Ehrgeiz sind bei der Jugend genügend vorhanden. 

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