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Hier gibt‘s die Fotos von der Jugendkorbinianswallfahrt in Freising:
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Erzbischof bestärkt Nachwuchs im Glauben

Jugendkorbinian in Freising: Hunderte Jugendliche treffen sich zum Beten und Feiern

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Zum 75. Mal feierte die Jugend ihr Korbiniansfest, das „Korbi“. Erzbischof Reinhard Marx ermunterte die vielen Jugendlichen, keine Angst vor der Zukunft zu haben. 

Freising – Sie alle waren das Motto: „Zukunftsmensch“. Zukunftsmenschen, die laut Reinhard Kardinal Marx „gar keine Angst vor der Zukunft haben können“, sondern als Christen Hoffnung haben. Denn: „Jesus kommt von der Zukunft auf uns zu“, so der Erzbischof in seiner Predigt während des Festgottesdiensts bei der Jugendkorbinianswallfahrt am Samstag. Anders als sonst immer bei der „Korbi“ war es in diesem Jahr kein Sonntag und blieben die Jugendlichen nach dem Gottesdienst nicht auf dem Mons doctus, sondern mussten nochmals marschieren. Der Markt der Möglichkeiten war wegen der anstehenden Umbauarbeiten auf dem Domberg hinunter in die Luitpoldanlage verlegt worden, wo in diversen Zelten und Hallen verschiedene Areas eingerichtet waren.

Da war die Welcome Area mit heißem Tee für die jungen Pilger, da war die Info Area, die Kult Area und die Event Area, in denen DJs und Bands für Unterhaltung sorgten, da war die Motto Area oder auch die Kino Area und die Spiri Area. Neben den Food Trucks, an denen sich die Jugendlichen für den Abend und die Nacht stärken konnten, waren die Zelte vor allem deshalb am Anfang beliebt, weil man sich dort gut aufwärmen konnte. Denn weil das Gelände mit Zäunen abgesperrt und die Luitpoldanlage auch mit schweren Barrieren geschützt war, gab es an den beiden Einlässen Personen- und Taschenkontrollen. Während Erzbischof Reinhard Marx selbstverständlich ohne Leibesvisitation auf des Gelände durfte, mussten die Pilger vom Mons doctus noch Kontrollen erdulden, bevor sie in die Areas ausschwärmten.

Zuvor hatte Marx im Dom das Thema Zukunft in seiner Predigt aufgegriffen: Von einem Jugendlichen borgte er sich ein iPhone, hielt es in die Luft und erinnerte daran, dass man sich dieses „Wunderwerk“ vor einigen Jahren noch gar nicht vorstellen konnte. Die Möglichkeiten seien nahezu unbegrenzt, man könne damit auf der Chinesischen Mauer spazieren gehen, man könne überall auf der Welt sein. Marx, heute 64, und sein zwei Jahre älterer Bruder hätten jüngst darüber geredet, ob sie sich im Alter von 18 oder 20 solch ein Smartphone vorstellen hätten können, erzählte der Kardinal. Beide seien sich einig gewesen: Die Technik heute übersteige die kühnsten Gedanken von damals. „Da wird einem schwindlig, was alles möglich ist und sein wird.“

Genau deshalb gebe es viele Menschen, die Angst davor hätten, „was noch passiert“. Und das sei verständlich, denn in der Zukunft entscheide sich, ob die technologischen Möglichkeiten zu einer Spaltung der Welt führten oder als Chance genutzt würden, an der alle teilhaben könnten. Da seien, so der Appell des Kardinals, „auch wir gefordert“: Er selbst mit einer nicht mehr so langen Lebensspanne und die Jugend, die noch 60 Jahre vor sich habe, müssten die Zukunft gestalten. Und als Christen bedeute dies, das Wort Gottes weitertragen, Hoffnung haben statt Angst vor der Zukunft.

Marx wünschte sich, dass die jungen Gläubigen „gestärkt wieder von diesem Mons doctus heruntergehen“. Und wer eine Stunde später die jungen Christen in der Luitpoldanlage ankommen sah, der hatte angesichts der freudigen Atmosphäre durchaus den Eindruck einer im Glauben gestärkten Jugend.

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