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Vom Domberg herunter fuhr Friedrich Kardinal Wetter mit Maria und Dieter Thalhammer zur Verleihung der Ehrenbürgerwürde mit der Kutsche in die Stadt.

KARDINAL FRIEDRICH WETTER feiert 90. Geburtstag

Freising ist ihm ans Herz gewachsen

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Die Domstadt gratuliert Kardinal Friedrich Wetter zu seinem 90. Geburtstag am Dienstag. Kardinal Reinhard Marx würdigte seinen Vorgänger aus diesem Anlass als „treuen Boten der Liebe Gottes“. Die Domstadt ehrte den Seelsorger bereits 2010 mit der Ehrenbürgerwürde.

Freising – Beglückend und schön“ empfand es im November 2010 der damals 82-Jährige, Ehrenbürger so einer Stadt zu sein. Einer Stadt, die ihm seit seinem Amtsantritt als Erzbischof von München und Freising 1982 „immer mehr ans Herz gewachsen ist“, wie der Kardinal einst bei der feierlichen Verleihung der Ehrenbürgerwürde bekannte.

Begleitet von der Stadtkapelle und einer großen Schar von Prominenz wurde Kardinal Wetter seinerzeit in einer Kutsche vom „Mons doctus“ herab in die Innenstadt gefahren, wo rund 150 geladene Gäste im Asamsaal dem neuen Ehrenbürger der Stadt stehend Applaus spendeten. Der damalige OB Dieter Thalhammer bezeichnete die Verleihung der Ehrenbürgerwürde als „die größte und aufrichtigste Form des Respekts und der Anerkennung“.

Gründe dafür gab es viele: Die Erhebung des Doms zur Konkathedrale, den Ausbau des Dombergs zu einem „Zentrum von europäischem Rang“, das Festhalten an Priesterweihe, Korbiniansfest und Bischofskonferenz in Freising, die Dom-Sanierung, das Domglocken-Projekt, vor allem aber auch Wetters Einsatz dafür, dass Papst Benedikt XVI. im Jahre 2006 Freising besuchte.

Der Bischof, so kommentierte Wetter anno 2010, müsse ja für alles in einem Bistum den Kopf hinhalten – für solche Verdienste, wie von Thalhammer aufgezählt, „halte ich ihn freilich gerne hin“. Weihbischof Bernhard Haßlberger sah beim Empfang im Rathaus im Namen von Erzbischof Reinhard Marx in der Auszeichnung Wetters „eine große Ehre für die ganze Erzdiözese“. Haßlberger wusste, „dass der Domberg noch nie so schön war wie heute“ – auch das ein Verdienst Wetters, der Freising immer als seine Bischofsstadt verstanden habe, wie Thalhammer dem Ehrenbürger Wetter bescheinigte.

Zum Vormerken: Zu Friedrich Kardinal Wetters Ehrentag findet am Dienstag, 27. Februar, um 17 Uhr ein Festgottesdienst in der Stadtpfarrkirche St. Georg statt, zu dem alle Gläubigen herzlich eingeladen sind.

Der Lebenslauf

O Der am 20. Februar 1928 in Landau in der Pfalz geborene Wetter wurde am 10. Oktober 1953 in Rom, wo er Theologie studiert hatte, zum Priester geweiht.

O Wetter wurde 1965 habilitiert und war als Professor für Fundamentaltheologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Eichstätt und als Professor für Dogmatik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Uni Mainz tätig.

O 1968 wurde er zum Bischof von Speyer ernannt, 1982 zum Erzbischof von München und Freising.

O 1985 nahm ihn Papst Johannes Paul II. in das Kardinalskollegium auf. Für die Zeit von 2007 bis 2008 bestellte ihn Papst Benedikt XVI. zum Apostolischen Administrator der Erzdiözese München und Freising.

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