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Ein Paradies für Kartenspieler: Gunship-Games-Inhaber Oliver Gerhofer (l.) steht mit Rat und Tat zur Seite – und zeigt, was in der Welt der Spiele alles möglich ist.

Spielen und 

Kartenspielen für den guten Zweck: Gunship Games hilft Freisinger Tafel

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Er hat sein großes Hobby zum Beruf gemacht: Oliver Gerhofer, Inhaber von Gunship Games an der Wippenhauser Straße, verkauft nicht nur Brett- und Kartenspiele. Man darf auch kostenlos spielen, und damit jetzt sogar eine gute Tat vollbringen.

Freising Am Samstag, 16. Dezember, profitiert die Freisinger Tafel von Gunship Games. Der Erlös kommt dem Verein zugute. Dabei müssen die Teilnehmer gar nicht in Euro zahlen.

-Was ist Gunship Games eigentlich genau?

Es ist ein Treffpunkt für alle, die Spaß an Spielen haben. Wir verkaufen zwar auch alle möglichen Spiele, sind aber auch richtig gut ausgestattet, was Spielflächen betrifft. Manchmal kommen nachmittags ganze Gruppe zu uns, einfach nur um hier zusammen ein paar Stunden zu verbringen.

-Haben Sie und Ihr Team schon immer ein Faible für Karten- und Brettspiele gehabt?

Ja, seit Ewigkeiten. Das Spannende ist, dass man jedes Mal wieder etwas Neues entdeckt. Und natürlich gesellig zusammensitzt.

-Kann auch jeder alles, was Sie in Ihrem Sortiment haben?

(lacht) Naja, in Sachen Brettspielen ist in den vergangenen Jahren viel passiert. Das wird wieder moderner, es werden wieder viel mehr Spiele hergestellt als noch vor einiger Zeit. Das geht nicht, da alles zu können.

-Vorausgesetzt, ich weiß noch nicht, ob ich ein bestimmtes Spiel kaufen will: Kann ich das bei Ihnen testen?

Klar. Wir haben fast 100 Probespiele, die man einfach ausprobieren kann. Das wollen wir ja auch: Dass die Leute reinkommen und einfach drauflos spielen.

„Der Freisinger ist definitiv spielaffin“

-War es schon immer Ihr Traum, einen Laden für Brettspiele zu eröffnen?

Machen wollte ich das schon lange. Ich hatte aber einen recht guten Job, da überlegt man schon zweimal, ob man das Risiko eingeht. In der Freizeit war ich schon immer von Gesellschaftsspielen begeistert.

-Und was hat dann den Ausschlag gegeben?

Ich musste mich beruflich an einem Punkt umorientieren. Und dann habe ich es einfach versucht. Aber ich wusste, dass das Konzept Erfolg haben kann – auch in einer kleinen Stadt wie Freising. In München kannte ich einige Besitzer solcher Spielstätten, mit denen sind wir auch heute noch gut vernetzt. Dann war es absehbar, dass wir das hinbekommen.

-Wie ist der Freisinger an sich so – mag er noch Gesellschaftsspiele?

Er ist definitiv spielaffin (lacht). Es gibt viele private Brettspiel-Treffen. Es kommen auch viele zusammen, die Kartenspiele wie Magic: The Gathering mögen. Und bei uns spazieren auch fast täglich Leute zum Spielen rein.

-Seit einem Jahr sind Sie und Ihre Mannschaft sozial engagiert. Erzählen Sie mal!

Im Dezember 2016 haben wir schon einmal für die Freisinger Tafel einen Spielenachmittag veranstaltet, vor einem Monat dann für den Weißen Ring. Und am 16. Dezember machen wir wiederum was für die Tafel.

-Was haben Sie sich ausgedacht?

Es werden Kartenturniere gespielt. Magic, Star Wars: Destiny und Final Fantasy stehen dann auf dem Programm. Mitspielen kann jeder. Aber zugegeben: Ein bisschen Erfahrung sollte man für ein Turnier haben. Wer die Spiele lernen will, bekommt aber jederzeit einen Mentor von uns zur Seite gestellt.

-Und wie genau wird der Tafel mit dieser Aktion geholfen?

Wir verlangen als Startgeld fünf Konserven, die dann direkt weitergegeben werden. Es muss also niemand tatsächlich in Euro zahlen. Zu gewinnen gibt es aber dann trotzdem etwas, da werden wir von einer großen Firma unterstützt.

Gut zu wissen

Wer am Kartenspielturnier teilnehmen will, kann am Samstag, 16. Dezember, einfach in der Wippenhauser Straße 26 bei Gunship Games vorbeischauen. Einfach gute Laune mitbringen und die fünf Konservendosen für die Tafel nicht vergessen!

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