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Eine unverzichtbare Stütze des Kinderschutzbunds ist Gerda-Maria Vogler (l.), die von der Vorsitzenden Eva Bönig für 30 Jahre Mitgliedschaft geehrt wurde. 

Kinderschutzbund Freising zieht Bilanz

Helfer dringend gesucht!

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Auch die Mitglieder des Kinderschutzbunds sind vor Krankheiten nicht gefeit. Und so saßen am Dienstag lediglich sechs engagierte Damen im Haus der Vereine, um die Jahreshauptversammlung abzuhalten. Die wichtigste Person war aber zum Glück da.

Freising Und das war: Gerda-Maria Vogler, die für 30 Jahre Mitgliedschaft geehrt wurde. Vogler, so Vorsitzende Eva Bönig, sei eine ganz wichtige, unverzichtbare Stütze des Kinderschutzbundes Freising, „ohne sie gäbe es die Kleiderkammer nicht“. Außerdem mache Vogler auch begleitete Umgänge – und zwar auch zu den unbeliebten Zeiten wie an Samstagen und Sonntagen. Und damit war man schon mittendrin in den Berichten: Angesichts bundesweit steigender Zahlen von Empfängern von Sozialleistungen sei es das Anliegen des Kinderschutzbundes, „den Kindern eine Stimme zu geben“, so Bönig. Denn Kinder aus ärmeren Familien hätten mehr Probleme mit der Gesundheit, hätten schlechtere Wohnverhältnisse und vor allem auch schlechtere Chancen bei der Bildung.

Heidi Dillkofer berichtete, im Jahr 2016 habe man 51 Familien aus dem Landkreis betreut, dabei 278 Umgangsbegleitungen (mit 707 Stunden) getätigt. Hinzukämen 127 begleitete Übergaben mit einem Aufwand von 130 Stunden. Und da seien Termine, zu denen man gekommen sei, die dann aber kurzfristig abgesagt wurden, Gespräche mit Eltern, Gutachtern und Anwälten noch gar nicht mitgerechnet, betonte Dillkofer.

Erfolgreich war der Kinderschutzbund auch bei der Betreuung der „UmiJus“ – den Unbegleiteten minderjährigen jungen Flüchtlingen, von denen man 21 in der Berufsschule Freising habe unterbringen können.

Positiv auch der Kassenbericht, den Bönig für die erkrankte Kassierin Eva Wöhrl vortrug: Nach Einnahmen in Höhe von 45 350 Euro und Ausgaben von 43 370 Euro habe man also in 2016 ein Plus von knapp 2000 Euro gemacht. Der abschließende Ausblick auf 2018 war geprägt davon, dass Bönig um neue Mitglieder und Helfer warb: Vor allem für die Kleiderkammer benötige man dringendst Hilfe. Wer also regelmäßig oder auch nur ab und zu dienstags zwei Stunden Zeit erübrigen könne, möge sich unter eva.boenig@web.de melden. Ebenfalls gesucht: Menschen, die eine Ausbildung für den betreuten Umgang machen und das derzeitige Team etwas entlasteten.

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