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Weit und breit ist im vorderen Bereich der Schlüter-Großbaustelle kein Arbeiter zu sehen. Wegen der Änderungswünsche des Investors ist ein Tekturantrag notwendig, auf den man bei der Stadt noch immer wartet. Im hinteren Bereich (ganz rechts) wird währenddessen immerhin an der Glasfassade samt Dämmschicht gearbeitet.

Kino-Baustelle am Schlüter-Areal in Freising

Einsam und verlassen . . .

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Erst war das Gewusel groß, dann war es eine Geisterbaustelle: die Erweiterung der Schlüterhallen um ein Fachmarktzentrum und das lang ersehnte Kino. Grund, wie berichtet: Der Investor, die Saller GmbH, hatte Änderungswünsche, die man in der Stadt allerdings nicht einfach so genehmigen konnte, sondern für die ein Tekturantrag notwendig ist.

Freising– Erst war das Gewusel groß, dann war es eine Geisterbaustelle: die Erweiterung der Schlüterhallen um ein Fachmarktzentrum und das lang ersehnte Kino. Grund, wie berichtet: Der Investor, die Saller GmbH, hatte Änderungswünsche, die man in der Stadt allerdings nicht einfach so genehmigen konnte, sondern für die ein Tekturantrag notwendig ist. So lange der nicht vorliegt und genehmigt ist, wurden die Arbeiten auf dem ehemaligen Schlüterareal praktisch eingestellt. Doch jetzt tut sich wieder etwas auf der Baustelle, obwohl ein Tekturantrag noch immer nicht vorliegt. Eine Nachfrage des FT bei der Stadt ergab, dass es „seine Richtigkeit“ damit hat, wenn sich nun auf der Baustelle noch vor der angekündigten neuerlichen Behandlung im Ausschuss „etwas rührt“, wie Pressesprecherin Christl Steinhart es formuliert. Aufgrund eines anhaltenden Klärungsbedarfs seien zwar die Arbeiten an der Außenfassade vorerst eingestellt worden. „Ausdrücklich ausgenommen“ davon sei laut Steinhart aber die Aufbringung von Sandwichpaneelen, also der Dämmschicht, plus Errichtung der Glasfassade am Gebäude 3. Das ist jener Trakt, der im Anschluss an die bestehenden Schlüterhallen parallel zur Bahnlinie errichtet wurde. Für diese Fassaden sei eine Bemusterung bereits vorab erfolgt.

Nichts weiter geht derweil am vorderen, zur Staatsstraße 2350 hin ausgerichteten Gebäudeteil: Das Gesamtvorhaben und die bestehenden Tekturwünsche werden, wie bereits angekündigt, nochmals im Ausschuss für Planen, Bauen und Umwelt behandelt, teilt die Stadt auf Anfrage unserer Zeitung mit. Und wichtig: Für die endgültige Fassadengestaltung sei eine Bemusterung mit Beurteilung durch den Gestaltungsbeirat vorgesehen, berichtet Steinhart.

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