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Gemeinsam zu mehr Gigabit: Kommunaler Schulterschluss für das schnelle Internet im Landkreis Freising

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Von: Wolfgang Schnetz

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Das Bild zeigt Steckverbindungen
Möglichst kostengünstig soll im Landkreis Freising eine vollständige Versorgung mit Hochgeschwindigkeits-Internetanschlüssen erreicht werden. Darum haben sich Landkreis und einige Gemeinden nun zusammengetan, um die Planungen gemeinsam voranzutreiben. © Westerhoff

Der Landkreis Freising und fünf Gemeinden wollen den Gigabitausbau beschleunigen. Jetzt wurde ein Bündnis dazu geschlossen.

Landkreis – Den Landkreis Freising beim Thema Gigabitausbau ganz nach vorne zu bringen und zukunftsfähig zu machen: Das sind einige der Ziele, die sich Landrat Helmut Petz gesetzt hat. „Schnelles Internet wird im Alltag immer wichtiger und ist für die Wirtschaft ein entscheidender Standortfaktor“, betont der Landrat. Deshalb hat sich der Landkreis nun mit einigen Gemeinden zusammengetan, wie die Landratsamts-Pressestelle meldet: „Ziel der Zusammenarbeit ist es, bei der Planung des Breitbandausbaus die Ressourcen zu bündeln und für Telekommunikationsunternehmen eine höhere Attraktivität bei der Auftragsvergabe zu erreichen, da gemeindeübergreifend mehr Anschlüsse in einem Projekt erreicht werden können.“

Die Gemeinden

Das Landratsamt Freising hat „mit den beteiligten Gemeinden Allershausen, Kranzberg, Kirchdorf, Eching und Hallbergmoos eine entsprechende Zweckvereinbarung geschlossen.“ Der Antrag auf Förderung der Beratungsleistung nach der Richtlinie „Förderung zur Unterstützung des Gigabitausbaus der Telekommunikationsnetze in der Bundesrepublik Deutschland“ wurde bereits bewilligt.

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Die Förderung

Pressesprecher Robert Stangl: „Der Landkreis erhält im Rahmen der Förderung 200 000 Euro vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr.“ „Mit diesem Geld wird in den fünf teilnehmenden Gemeinden ein Markterkundungsverfahren durchgeführt, das Grundlage für den flächendeckenden Glasfaserausbau im Landkreis Freising ist“, erläutert Landrat Petz.

Im Zuge der Aktivitäten des Landkreises kamen Telekommunikationsunternehmen verstärkt auf die Landkreisgemeinden zu, „kündigten eigenwirtschaftliche Ausbauinteressen an und reichten entsprechende Angebote ein“. Der große Vorteil des eigenwirtschaftlichen Ausbaus sei es, „dass den Gemeinden keinerlei Kosten entstehen“.

Die Kostenaufteilung

Beim geförderten Ausbau im sogenannten Wirtschaftlichkeitslückenmodell liegt der Eigenanteil der Gemeinden bei zehn Prozent der Gesamtkosten. In einigen Landkreisgemeinden sind die Angebote so umfangreich, dass voraussichtlich keine förderfähigen Gebiete mehr übrigbleiben. Andere Gemeinden gehen das Thema selbständig an. „Durch die eigenwirtschaftlichen Angebote der Telekommunikationsunternehmen haben wir zwar einige Gemeinden als Teilnehmer an unserer Landkreisinitiative verloren.

Der Landrat

Gemessen an dem Ziel, im Landkreis möglichst kostengünstig eine vollständige Versorgung mit Hochgeschwindigkeits-Internetanschlüssen zu erreichen, können wir über diese Angebote aber nicht traurig sein“, so Landrat Petz. „Wir sind insgesamt auf einem guten Weg. So wird Unternehmen, Schulen und allen Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises möglichst schnell flächendeckend Glasfaser zur Verfügung stehen.“

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