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Eine Umfrage, in der Freising zur drittschlechtesten Stadt in puncto Familienfreundlichkeit „gekürt“ worden war, schlug in Freising hohe Wellen. Die FDP möchte hier entscheidende Veränderungen vornehmen.

Kommunalwahl 2020

Freising soll familienfreundlichste Stadt Oberbayerns werden: FDP hat klare Ziele

Freising zur familienfreundlichsten Stadt Oberbayerns machen: Das ist das Ziel der Freisinger FDP. Doch es gibt noch mehr Themen, die die Liberalen anpacken wollen.

Freising – Familien in den Fokus rücken, sie unterstützen und fördern: Das haben sich die Freisinger Liberalen für die kommende Legislaturperiode auf die Fahne geschrieben. Gleich als ersten Punkt der Programmvorstellung für die Stadtratswahlen 2020 nahm Ortsvorsitzender und OB-Kandidat Jens Barschdorf Bezug auf eine kürzlich von ZDF durchgeführten Umfrage zum Thema „Familienfreundliche Städte“.

Freising soll familienfreundlicher werden

Jens Barschdorfsteckte die Eckpunkte desliberalen Programms ab.

Die Umfrage, in der Freising zur drittschlechtesten Stadt in puncto Familienfreundlichkeit „gekürt“ worden war, schlug in Freising hohe Wellen. Die FDP möchte hier entscheidende Veränderungen vornehmen. „Wir wollen, dass Freising die familienfreundlichste Stadt Bayerns, oder zumindest Oberbayerns wird.“ Überzeugen will die FDP beim Thema Kinderbetreuung mit einem gut durchdachten Gesamtkonzept. Betreuung soll vom Kindergarten bis hin zur Schule mit den Eltern abgestimmt werden können, flexible Öffnungszeiten wolle man bieten und vor allem müsse die Betreuung kostenfrei sein. „Der Rest bei uns in Freising ist teuer genug, da bleibt nicht so viel Geld um auch noch für die Kinderbetreuung viel auszugeben“, sagte Barschdorf.

Sportplätze besser pflegen

Weiter wollen die Liberalen interessante Sportangebote für alle Altersklassen schaffen. Die Pflege der öffentlichen Sportplätze und Naherholungsgebiete war Barschdorf ebenso ein großes Anliegen. Als Beispiel nannte er den etwas verwahrlosten Fußballplatz am P+R-Parkplatz: „Ein reiner Maulwurfshügel!“ Hier müsse einiges getan werden, damit das Areal wieder gerne genutzt werde.

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Junge Start-Ups fördern

Ein wichtiges Thema der Veranstaltung, zu der vorrangig junge FDPler im Pils-Pub Fellas erschienen waren, stellte Gudrun Petz vor. Die Unternehmerin hob hervor, wie wichtig es sei, junge Start-Ups zu fördern, regionale Unternehmen zu wertschätzen und sie vor allem auch in Freising zu halten. „Manchmal habe ich das Gefühl, die Stadt genießt den Komfort der sprudelnden Gewerbesteuer, ohne dabei an die Zukunft zu denken.“ Die Wirtschaft müsse unterstützt werden, dazu gehöre die gute Zusammenarbeit mit Firmen und eine attraktive Innenstadt. Dass dies auch mit einfachsten Mitteln geschehen kann, da war sich die Stadtratskandidatin sicher. „Social Media Marketing ist ein guter Weg, um die Innenstadt mit den Bürgern zusammenzubringen.“

Bauanträge müssen schneller behandelt werden

Ein anderes prägnantes Problem nahm an diesem Abend ebenfalls viel Raum ein: bezahlbarer Wohnraum. Ein Dauerbrenner. Wie sich die Liberalen dieses Problems annehmen möchten, kann man in zwei Worte fassen: Entbürokratisierung und Unterstützung. „Wenn ein Bauantrag schon mal ein Jahr lang im Amt liegt, bis er durch ist, dann liegt das Gelände die ganze Zeit über brach. Je länger so etwas dauert, desto teurer wird der Bau“, sagte Barschdorf. Einen Antrag in drei Monaten zu bearbeiten, müsse doch zu schaffen sein und würde vieles vereinfachen. Dringend überarbeitet gehöre seiner Meinung nach auch die Stellplatzsatzung, gerade was studentische Wohnungen betreffe. Es könne günstiger gebaut werden, wenn weniger Stellplätze gefordert würden.

Mehr Grün statt Grau in der Innenstadt

Zur Attraktivität der Innenstadt und dem bevorstehenden Bauabschnitt in der Oberen Hauptstraße stellte der Ortsvorsitzende einige Verbesserungen vor, die seiner Meinung nach unabdingbar seien, um die grau und eintönig geratene Optik in der Unteren Hauptstraße zu relativieren. „Auch wenn wieder Bäume in Plastikummantelung in der Stadt aufgestellt werden, sollte man eine richtige Bepflanzung im neuen Bauabschnitt der Oberen Hauptstraße gleich mit einplanen.“ Mehr Grün statt Grau also. Als stark verbesserungswürdig nannte Barschdorf die Wasserabflüsse. „Ehrlich gesagt verstehe ich die Planung nicht, denn in der Weizen- und Heiliggeistgasse läuft das Wasser rein.“ Das müsse künftig besser durchdacht werden.

Seilbahn zum Domberg fällt durch

Für Verwirrung und Erheiterung sorgte ein Punkt des Wahlprogramms zum Thema Tourismus: Um Besuchern einen unbeschwerten Weg auf dem Domberg zu bieten, wäre doch eine Seilbahn eine gute Möglichkeit. Die Mitglieder aber konnten sich nicht recht erwärmen für dieses Projekt. Es wurde gestrichen. Rosi Strasser

Alle Infos über die Kommunalwahl 2020 in allen Gemeinden finden Sie in unserem großen Überblicks-Artikel.

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