Offiziell: Ex-Bayern-Coach wird Trainer beim VfB Stuttgart

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„Den Schwung mitnehmen“ will der neue Kreisvorstand der Grünen mit Joana Bayraktar (Grüne Jugend), Sprecher Alexander Götz, Beisitzerin Veronika Hannus, Schatzmeister Michael Obermeier, Sprecherin Verena Juranowitsch und Beisitzer Manfred Weishäupl (v. l.). 

Verena Juranowitsch jetzt Kreisvorsitzende der Grünen

„Richtig erfolgreiches Jahr“: Grüne im Kreis Freising wollen schwungvoll weitermachen

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Sie wollen den Schwung aus der Landtagswahl in die kommenden zwei Jahre und die anstehenden beiden Wahlen mitnehmen: die Mitglieder des Kreisverbands von Bündnis 90/Die Grünen.

Neufahrn – Die Reden, die bei der Jahreshauptversammlung im Gasthof Maisberger zu Neufahrn gehalten wurden, hatten einen gemeinsamen Tenor: 2018 sei für die Grünen ein sehr positives Jahr gewesen. Reinhard von Wittken, der bis Donnerstag zusammen mit Waltraud Heinlein-Zischgl als Kreisvorsitzender fungierte, erinnerte an all die Aktionen im Wahlkampf und konnte am Ende bilanzieren: „Ich kann aus vollem Herzen sagen: Das war ein richtig erfolgreiches Jahr.“ Von Wittken geht den Grünen freilich nicht verloren.

Im Gegenteil: Auf Platz 26 der bundesdeuschen Liste der Grünen zur Europawahl wolle er sich da voll einbringen, für Europa und für ein gutes Ergebnis der Grünen kämpfen. „Das wird mir viel Spaß machen“, war sich von Wittken sicher.

Neufahrns Bürgermeister Franz Heilmeier blickte auf die Kommunalwahl 2020 voraus. Im Jahr 2014 habe man einen „großen Schritt“ getan, habe sich von den „Exoten“ zur „Zukunftspartei“ gemausert. 2020 müsse nun also der nächste Schritt folgen, so der Neufahrner Rathauschef.

Landtagsabgeordneter Johannes Becher stimmte dem zu und hoffte, dass nach der Kommunalwahl 2020 Heilmeier nicht mehr der einzige grüne Bürgermeister im Landkreis sei. Becher deutete auch an, man sollte doch die Gründung eines Ortsverbands Marzling ins Auge fassen – immerhin hätten die Grünen dort bei den Landtagswahlen bei den Erststimmen gewonnen. Wie wichtig es sei, dass er den Sprung in den Landtag geschafft habe, sehe man allein schon an dem zwischen FW und CSU ausgehandelten Startbahn-Moratorium, mit dem die FW eine historische Chance verpasst hätten, die Runway zu beerdigen. Nachdem die Grünen die Anzahl der Sitze im Maximilianeum von 17 auf 38 erhöht hätten, habe man nun als zweitstärkste Kraft eine neue Rolle. „Wir sind der Gegenentwurf zur Staatsregierung“, so Becher.

Billig war der so erfolgreiche Wahlkampf 2018 freilich nicht, wie Schatzmeister Michael Obermeier darlegte: Rund 44 000 Euro habe man dafür ausgegeben. Die Kassenstände: Anfang 2017 habe man 35 000 Euro gehabt, Ende 2017 dann 48 700 Euro, jetzt liege man bei 22 500 Euro. Die Mitgliederzahl des Kreisverbands sei von 141 Anfang 2017 auf derzeit 168 gestiegen.

Lesen Sie auch: Prächtige Laune und neue Köpfe: Moosburgs Grüne spüren viel Rückenwind

Die Neuwahl der beiden Sprecher war eine klare Sache: Verena Juranowitsch sagte, sie wäre jetzt bereit, nachdem sich persönlich und beruflich bei ihr alles „sortiert“ habe. Götz, seit einem Jahr Mitglied bei den Grünen und einer, der Dinge ändern wolle, indem er „anpackt“, wolle ebenfalls die Energie aus der Landtagswahl „mitnehmen“. Beide Mitglieder des Sprecher-Duos wurden ohne Gegenstimme gewählt – ebenso wie Schatzmeister Obermeier.

Bei der Wahl der drei Beisitzer setzten sich Angelika Werner-Ripperger (Moosburg), Manfred Weishäupl (Moosburg) und Veronika Hannus (Freising) gegen zwei weitere Bewerber durch. Vertreterin der Grünen Jugend im Vorstand des Kreisverbandes der Grünen ist deren Vorsitzende Joana Bayraktar.

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