Kreisräte diskutieren Nahverkehrsplan-Konzept

Feilen „an der echten Alternative“

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Der Nahverkehrsplan für den Landkreis Freising soll fortgeschrieben werden. Vor kurzem waren Vertreter des MVV in den Planungsausschuss gekommen, um die in den vergangenen Monaten erarbeitete Rahmenkonzeption vorzustellen.

Michel Stanglmaier lässt die Verlängerung der Hauptverkehrszeit prüfen.

Freising – Auf Grundlage einer neuen Konzeption sollen im Folgenden konkrete Maßnahmen und Verbesserungen innerhalb des Verkehrsverbunds entwickelt werden. Das Votum der Kreisräte zur Rahmenkonzeption: „Einstimmig angenommen.“

Auf ein positives Echo stieß dabei schon das allgemeine Ziel, das als Basis für den Nahverkehrsplan dient. Wörtlich: „ÖPNV als Daseinsvorsorge unter Berücksichtigung der Finanzierbarkeit und besonderer Beachtung des Schülerverkehrs. Mittel- und langfristige, nachhaltige Entwicklung des ÖPNV als echte Alternative zum Individualverkehr.“ Im Einzelnen wurde bei der Rahmenkonzeption zwischen dem verdichteten Raum (Eching, Hallbergmoos und Neufahrn) und dem ländlichen Raum (alle anderen Kommunen mit Ausnahme der Stadt Freising, die einen eigenen Nahverkehrsplan entwickelt) unterschieden. Zudem wurden die Haupt-, Neben-, Schwach- und Nachtverkehrszeiten festgelegt. Gegenüber dem geltenden Nahverkehrsplan wurde die Hauptverkehrszeit am Morgen um eine Stunde bis neun Uhr und am Abend ebenfalls um eine Stunde bis 19 Uhr verlängert. Auf Anregung von Michael Stanglmaier (Grüne) wird geprüft, ob eine Verlängerung gar bis 20 Uhr sinnvoll (und finanzierbar) sei. Denn je nachdem, ob es verdichteter oder ländlicher Raum sei, und je nach Verkehrszeit hat der MVV in der Rahmenkonzeption Mindeststandards festgelegt, die der neue Plan erfüllen soll, sprich: wann auf welchen Linien welcher Takt mindestens erreicht werden soll.

Wichtig: Was der Spaß kostet, könne man erst sagen, wenn die Umsetzung konkreter Maßnahmen beschlossen sei. Genau diese Maßnahmen wird MVV-Consulting nun in den kommenden Monaten erarbeiten, nachdem die Kreisräte am Donnerstag der Rahmenkonzeption Grünes Licht erteilt haben.

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