„Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher  begrüßt die Organisatoren des Sommerwunders beim Startschuss im Amtsgerichtsgarten.
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„Alle Beteiligten haben sich mächtig ins Zeug gelegt“: Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher (l.) lobte die Organisatoren des Sommerwunders beim Startschuss am Mittwochabend im Amtsgerichtsgarten.

Amtsgerichtsgarten wird zur Live-Bühne

Kultur-Potpourri gegen den Corona-Blues: Startschuss für Freisings Sommerwunder

  • Andreas Beschorner
    VonAndreas Beschorner
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Mit einer kleinen inoffiziellen Eröffnung wurde der Beginn des dreiwöchigen Sommerwunders am Mittwoch eingeläutet.

Freising - Bis zu 160 Personen dürfen – „großzügig unter den Bäumen verteilt“, so Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher – die Konzerte und Aufführungen im Rahmen des Sommerwunders 2021 im Freisinger Amtsgerichtsgarten verfolgen. Immerhin 160 – auch wenn der OB bei der inoffiziellen Eröffnung der dreiwöchigen Veranstaltung am Mittwochabend einen aufschlussreichen Nebensatz von sich gab: „Wir sind kein Fußballspiel.“

Erste Veranstaltungen abgesagt

Der Programmstart am Donnerstag fiel ins gehörig ins (Regen-)Wasser: Jugendkulturpreis-Verleihung und Boppin B-Konzert mussten wegen des Wetters abgesagt werden. Der Jugendkulturpreis wird jetzt am Donnerstag, 15. Juli, 18 Uhr im Amtsgerichtsgarten verliehen. Und die Band Boppin B. kommt am Sonntag, 18. Juli, um 19.30 Uhr in den Lindenkeller-Biergarten.

Gemeinsam feiern

Doch einen ersten Startschuss hatte es schon im Vorfeld gegeben: Die Veranstalter, Organisatoren und Stadträte, hatten sich in einer geschlossenen Gesellschaft von maximal 50 Personen am Mittwochabend im Amtsgerichtsgarten getroffen, um das Sommerwunder zu feiern und „die Last der Arbeiten hinter sich zu lassen“, wie es Eschenbacher ausdrückte. Alle Beteiligten hätten sich „mächtig ins Zeug gelegt“, um das Programm auf die Beine zu stellen, lobte und dankte der Rathauschef.

Ein Potpourri

Während die Stadtkapelle in kleiner Besetzung den ein oder anderen musikalischen Gruß entsandte, bezeichnete Kulturreferentin Susanne Günther das Programm des Sommerwunders als „Potpourri verschiedener Genres“, bei dem für alle etwas dabei sei – auch für die Kinder. Der einzige Blues, den man 2020 gehabt habe, sei der „Corona-Blues“ gewesen, blickte Günther zurück. Und weil „Musik aus der Dose“ wie wochenlang nur Ravioli sei („Irgendwann mag man nicht mehr“), freue sie sich sehr auf Musik, Kabarett, Theater & Co. live. Wichtig: Außer für den Auftritt der Well-Brüder und das Konzert von Tom & Häns gibt es noch Karten.

Danach war „Get together“ angesagt – also das Zusammentreffen im lauschigen Garten unter Bäumen bei einem Gläschen Sekt oder einem Bierchen. Und auch wenn in Corona-Zeiten manches noch verboten ist, eines, so betonte der OB, nicht: „Mückenmittel!“ Verboten sein sollte nach den Vorstellungen aller Beteiligten an den Aufführungstagen allerdings der Regen. Sollte es aber zu Absagen wegen des Wetters kommen müssen, werde das die Stadt auf ihrer Homepage oder über die Social Media-Kanäle mitteilen, sagte Eschenbacher.

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