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Vorsitzende Angela Flohr: Auszug der Laienbühne aus dem Asam gut gemeistert.

Laienbühne Freising zieht Bilanz

Auch nach dem Auszug bleibt’s spannend

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Einakter von Ludwig Thoma waren es 2016, Einakter von Georg Lohmeier werden es 2017 sein. Wolfgang Schnetz war Regisseur 2016, Wolfgang Schnetz wird Regisseur 2017 sein. Manches wird also bei der Laienbühne Freising gleich bleiben. Und doch gibt es einen gravierenden Unterschied zwischen 2016 und 2017: Man hat seine Heimstatt, den Asamsaal, geräumt und wird heuer erstmals in der Luitpoldhalle spielen. Das wird spannend.

Vorsitzende Angela Flohr: Auszug der Laienbühne aus dem Asam gut gemeistert.

Freising – Am Ende ihrer ersten Jahreshauptversammlung als Vorsitzende am Donnerstagabend im Lerner brauchte Angela Flohr erstmal einen Schnaps. Nicht, um Ärger runterzuspülen, sondern weil es aufregende Zeiten für die Freisinger Laienspieler sind: Nicht nur dass man im vergangenen Jahr ein Postfach eingerichtet und ein neues Logo entworfen hat. Nein, mit einer sehr erfolgreichen Inszenierung von zwei Ludwig Thoma-Stücken hat man 4000 Zuschauer erfreut und immerhin über 20 000 Euro an Plus eingespielt. Und man hat in einer grandiosen Gemeinschaftsaktion nach dem „Pfiad di, Asam“-Fest die Wirkungsstätte geräumt, sämtliche Kostüme, Kulissen und Ausstattungen in der Stadtgärtnerei untergebracht. Wie das gelaufen sei, welch „riesen Zusammenhalt“ da laut Flohr geherrscht habe, das sei außergewöhnlich gewesen: „Ihr seid der Wahnsinn!“

Nun ist man also während der Jahre, in denen der Asamkomplex saniert wird, ausgelagert. Für die drei Einakter aus dem Königlich Bayerischen Amtsgericht („Der Pfarrgockel“, „Das Bienenhaus“ und „Der Leichenbitter“), die man in diesem Jahr inszenieren wird, probt man schon – und zwar „in den unendlichen Weiten der Balso-Hallen in Attaching“, so berichtete Regisseur Wolfgang Schnetz. Nach 34 Proben wird es zwölf Aufführungen zwischen dem 7. Oktober und 18. November geben. Und zwar in der Luitpoldhalle: Wie die Raum-in-Raum-Lösung dort aussehen wird, wie die Akustik sein wird, das alles werde „sehr spannend“. Und nur die letzten sieben Proben können auch in der Halle stattfinden. Ob des den Zuschauern dann dort gefalle? „Mehr als spielen und die Qualität halten können wir nicht.“ Und ein „Spar-Bühnenbild“ werde es auch auf keinen Fall geben.

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