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Die Vorstandschaft der Laienbühne wurde im Amt bestätigt und packt wieder zwei Jahre an: Anne Stümpfl, Stephan Leitmeier, Nicole Schäckeler, Bernhard Nadler, Anna Sperrer und Wolfgang Schnetz. Vorne: Anton Wiesheu und Angela Flohr.

Laienbühne Freising zieht Bilanz und blickt in die Zukunft

Viele Happy Ends und eine Mondfahrt

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30 Jahre jung wird die Laienbühne Freising in diesem Jahr. Zum runden Geburtstag wird es märchenhaft: Margot Riegler inszeniert „Peterchens Mondfahrt“.

Freising – Der Umzug vom Asamtheater in die Luitpoldhalle hat wunderbar geklappt, mit dem neuen Depot unter dem Dach der Stadtgärtnerei ist man vollauf zufrieden, und für die Spielzeit hat man sich einen Container gekauft, um hinter der Halle die benötigten Requisiten und Kulissen während der Spielzeit lagern zu können. Bei der Jahreshauptversammlung der Laienbühne Freising am Donnerstag im Lerner hat Vorsitzende Angela Flohr eine positive Bilanz des aufregenden und bewegenden Jahres 2017 gezogen.

Flohr wird übrigens auch in den Jahren 2019 und 2020 Bilanz auf die jeweils abgelaufenen Jahre zurückblicken können, denn sie wurde am Donnerstag neuerlich zur Vorsitzenden der Laienbühne gewählt. Überhaupt hatte sich der gesamte Vorstand wieder zur Wahl gestellt – von Wolfgang Schnetz als 2. Vorsitzender über Anna Sperrer als Kassiererin und Bernhard Nadler als Technischer Leiter bis hin zu Schriftführerin Nicole Schäckeler und das Beisitzertrio Anne Stümpfl, Stephan Leitmeier und Anton Wiesheu. Gegenstimmen bei der geheimen und schriftlichen Wahl? Fehlanzeige. Enthaltungen? Keine.

Aber nicht nur personell ist bei der Laienbühne alles andere als ein Drama angesagt, auch finanziell endete 2017 mit einem Happy End: Trotz besonderer, durch den Umzug bedingter Ausgaben hat man im Jahresfortlauf lediglich ein kleines Minus von 1130 Euro eingefahren. Von den Gesamteinnahmen in Höhe von 50 122 Euro stammen allein 42 726 Euro von den 3508 Besuchern des Königlich Bayerischen Amtsgerichts.

Heuer wird die Laienbühne eine ganz andere Schiene fahren: Wie Margot Riegler, die Regisseurin für die heurige Produktion, im Gasthof Lerner sagte, werde man mit dem Publikum auf „Peterchens Mondfahrt“ gehen – und zwar in einer relativ modernen Variante von Christa Margret Rieken, die im Original „Herr Sumsemann fliegt zum Mond“ heißt. Wie Riegler betonte, seien die technischen Anforderungen hoch, wolle sie mit einige Effekten arbeiten. Neu sei, dass die Schauspieler auch singen – und zwar spezielle Kompositionen von Stefan Pellmaier.

Zum ersten Mal fliegt Peterchen am 3. November zum Mond, danach folgen neun weitere Raumfahrten. Am Montag, so Riegler, beginnen die Proben – und zwar heuer in der Aula des Lebenshilfe-Bildungszentrums an der Gartenstraße (BiG). Flohr dankte Lebenshilfe-Geschäftsführer Michael Schwaiger, selbst ein langjähriges Mitglied der Laienbühne, für die schnelle und unbürokratische Hilfe bei der Überlassung der Räumlichkeiten. Den 30. Geburtstag der Laienbühne wird man am 21. Juli mit einer Busfahrt nach München feiern: Eine VIP-Führung durch die Bavaria Filmstadt und ein Besuch der Iberl-Bühne stehen dabei auf dem Programm.

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