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In Augenschein genommen: Eine Bewertungskommission machte sich im Zuge eine landesweiten Kleingartenwettbewerbe ein Bild von der Anlage in Tuching. Mit von der Partie war auch Bürgermeisterin Eva Bönig (3. v. l.)

Landesweiter Kleingarten-Wettbewerb

Vielfältige Alleinstellungsmerkmale

Die Kleingartenanlage in Tuching stand am Montag auf dem Prüfstand. Eine Kommission des Landesverbandes bayerischer Kleingärtner stattete dem Alreal des Kleingartenvereins Freising einen Besuch ab. Im Zuge eines Wettbewerb, bei dem die nachhaltigste Kleingartenanlage Bayerns gekürt wird.

Freising– An Alleinstellungsmerkmalen mangelt es der Anlage in Tuching nicht. Da wären etwa die Lage direkt an einem FFH-Gebiet, eine Doppelparzelle des Freundeskreises der Rollstuhlfahrer oder eine Kooperation mit der Jugend des Landesbundes für Vogelschutz zu nennen. Alles Pluspunkte für einen Wettbewerb unter dem Titel „Kleine Gärten - bunte Vielfalt“.

Man war entsprechend guter Dinge bei dem Rundgang, bei dem die Vorstandschaft, vertreten durch Andreas Höppner und Petra Besgen auf die Vorzüge ihrer Anlage hinwiesen. Dass fleißige Bienen herum summen, dass es zwischen der Moosach und den Schrebergärten ein Bienenhaus gibt, zählte ebenso dazu wie die Moosach-Brücke, die direkt den Weg in den Radweg Richtung Isarauen weist.

Mit von der Partie war auch Freisings Bürgermeisterin Eva Bönig. Die brach gleich zu Beginn, als die fünfköpfige Kommission mit ihrer Prüfung begann, eine Lanze für die neunzig Parzellen umfassende Kleingartenanlage.

„Die Anlage ist wirklich nachhaltig, weil sie als solche ausgewiesen ist,“ erklärte Bönig. „Das ist gesichert“, fügte sie noch an. Augen machten die Kommissare, als man ihnen die Parzelle des Freundeskreises der Rollstuhlfahrer vorstellte. Mit Rampe, mit Grillplatz und Kapelle. Danach galt es noch Fragen zu beantworten. Etwa die, wie groß die Warteliste ist? Es gibt fünfzehn Anwärter, wie man erklärte. Thema waren auch die vielen Rosenbeete, und, dass es im Außenbereich aber genug Wiesen, naturbelassene Flächen und Hochstauden gebe. Andreas Becker, Leiter der Kommission, machte sich fleißig Notizen. Wie der „Öko-Check“ ausging, kann laut man Besgen „überhaupt nicht sagen“. Der Wettbewerb geht bald zu Ende. Am 20. Oktober ist die Preisverleihung.           Alexander Fischer

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