+
Rund 20 Vertreter der Gemeinden im Landkreis Freising beteiligten sich an der Besichtigung des LED-Leuchtenparks der Lechwerke (LEW) in Königsbrunn .

Landkreis Freising organisiert Informationsfahrt zum Leuchtenpark der Lechwerke

„Licht muss man sehen!“

  • schließen

Um Kommunalvertretern die Möglichkeit zu geben, sich über die Einsatzmöglichkeiten von LED in der Straßen- und Objektbeleuchtung zu informieren, organisierte der Landkreis Freising eine Exkursion zum LED-Leuchtenpark der Lechwerke (LEW) in Königsbrunn bei Augsburg, einer der größten Ausstellungen zu LED-Straßenleuchten in Deutschland.

Landkreis – In Königsbrunn wurden die rund 20 angereisten Bürgermeister und Gemeindevertreter vom Leiter des Technologieparks, Christian Mayr, begrüßt. Mit den Worten „Licht muss man sehen!“ machte Mayr gleich zu Beginn der Führung klar, worum es geht: LED ist nicht gleich LED und die einzelnen Lampenformen lassen sich nicht auf dem Papier, sondern am besten direkt im Betrieb vergleichen. Während eines ersten Rundgangs über das Gelände wurden noch bei Tageslicht die einzelnen Lampenmodelle vorgestellt und das jeweilige Einsatzgebiet erläutert.

Während eines Vortrags im Seminarraum des Technologieparks erläuterte Mayr kenntnisreich die Funktionsweise der LED sowie die wirtschaftlichen und technischen Rahmendbedingungen für deren Einsatz. Dem Leiter war es wichtig hervorzuheben, dass sich LED im Gegensatz zu herkömmlichen Leuchtmitteln sehr gut dimmen und fokussieren lassen. Durch intelligente Steuerung und Konstruktion lassen sich LED an einzelne Beleuchtungssituationen anpassen. LED können durch klar abgegrenzte Beleuchtungsfelder unerwünschtes Streulicht stark verringern und Blendwirkungen vermeiden.

In einem abschließenden Ausblick auf die Zukunft der Stadt wurde dann auch betont, dass der intelligenten Straßenbeleuchtung die Zukunft gehöre. Mit Hilfe von digitalen Steuerungssystemen werde es künftig möglich sein, Straßenleuchten individuell zu bedienen und zugleich für weitere Funktionen, wie etwa öffentliches WLAN, Luftmessungen oder integrierte Ladestationen für Elektroautos zu nutzen.

Höhepunkt der Führung war dann aber die nächtliche Führung durch die vielfältige Leuchtenwelt des 13 000 Quadratmeter großen Technologieparks. Die 40 Objekt- und 60 verschiedenen Straßenleuchten sind alle einzeln schalt- und dimmbar, so dass die unterschiedlichsten Beleuchtungssituationen mit verschiedenen Lichtfarben und Beleuchtungsstärken präsentiert werden konnten. Nach gut dreistündiger Führung machten sich die Vertreter des Landkreises Freising ausgestattet mit vielen Informationen und Eindrücken zum Thema Straßen- und Objektbeleuchtung mit LED auf den Heimweg.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

„Aktenzeichen XY ungelöst“ jagt Freisinger Bankräuber
Die Überfälle eines Serientäters auf Bankfilialen von Kranzberg und Kirchdorf vom Juni 2017 sind heute Abend ab 20.15 Uhr Thema der Sendung „Aktenzeichen XY ungelöst“. …
„Aktenzeichen XY ungelöst“ jagt Freisinger Bankräuber
Viele Ideen, ein Programmheft
Mit aktuellen Themen wie Nachhaltigkeit oder Mobilität im Alter sowie vielen attraktiven Neuheiten ist zum Ferienende das regionale Vhs-Programm erschienen. Die …
Viele Ideen, ein Programmheft
Volle Punktzahl für diesen Schutzengel
Dieser Schutzengel hat einen riesengroßen Orden verdient: Am Montag gegen 15.10 Uhr ist ein zweijähriger Junge in der Herrnstraße zwischen parkenden Autos hindurch auf …
Volle Punktzahl für diesen Schutzengel
Freisings Linke-Kandidat Guido Hoyer: „Ich stehe für das soziale Bayern“
Sein Ziel ist das Maximilianeum: Für Guido Hoyer (Linke) hat die heiße Phase des Wahlkampfs begonnen. Dem FT verrät er, weshalb eine Lektüre der Bayerischen Verfassung …
Freisings Linke-Kandidat Guido Hoyer: „Ich stehe für das soziale Bayern“

Kommentare