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Das Publikum, es mögen gut 100 Besucher im alten JUZ gewesen sein, sang lauthals mit und tanzte. Die Party war bald in vollem Gange

„Laut & Spendabel“-Benefizkonzert

Partystimmung auf Hochtouren

Junge Leute machen Musik für junge Leute. Da kann es schon mal lauter zugehen, da kann man schon mal ein bisschen ausflippen – auf und vor der Bühne. So geschehen im alten JUZ „Vis á Vis“ beim Benefiz-Konzert „Laut & Spendabel“. „Laut und Spektakel“ hätte auch gepasst. Wären da am Ende nicht noch 700 Euro für gute Zwecke zusammengekommen.

Freising– Das hätte den Schirmherr, B3-Radiomoderator Matthias Matuschik, sicher gefreut. Eigentlich schade, dass er sich nur via Videobotschaft sehen hat lassen, denn der Auftritt der Freisinger Coverband „Right On Q“ wäre ganz nach seinem Geschmack gewesen. Es stand nämlich Papas Plattensammlung Pate, als Frontsängerin Jennifer Schegg und ihre vier Mitstreiter raus gingen und sich anschickten, die Menge nach allen Regeln der Kunst zu rocken.

Es stand Papas Plattensammlung Pate, als Frontsängerin Jennifer Schegg und ihre vier Mitstreiter von Right on Q die Menge im alten JUZ in Freising rockten.

Mit Klassikern wie „Summer of 69“, mit Gassenhauern wie „Skandal im Sperrbezirk“ und einer Zugabe, die den Titel „Don’t look back in Anger“ trug. Das Publikum, es mögen gut 100 Besucher gewesen sein, ging nicht nur ab, nein, es sang auch noch lauthals mit. Die Party war in vollem Gange, bevor die „Qs“ die Segel strichen und die Bühne frei machten für einen Spendenaufruf, für eine Seifenversteigerung und dergleichen Geldeinsammelanreize mehr.

Schon jetzt zeichnete sich ein Erfolg ab, dabei sollten die starken Kaliber im Programm erst noch folgen. Die illustre Ska-Combo „Kentucky Schreit“ zum Beispiel, die mit einem leibhaftigen Superhelden einlief und im Stile von „YMCA“ auftrat. Mit einem schutzbehelmten Bauarbeiter etwa, der Transparent mit Jubelbotschaften hochhielt. Hätte es vielleicht nicht gebraucht, bei einem gut bestückten Bläsersatz und Tempi, die den Tanzwütigen im JUZ schon wieder ordentlich Beine machten.

Bunt, schrill und schreiend komisch, aber auch knallhart und mitreißend kam die Ska-Formation daher. Mit dem Ergebnis, dass auf der Tanzfläche der Pogo fröhliche Urständ feierte. Gemäßigt zwar, aber immerhin. Sogar die holde Weiblichkeit klinkte sich ein. Zufriedene Gesichter, glückliche Minen wohin man auch sah. Dabei stand der Hauptact, eine Ska-Punk-Band aus Nürnberg mit Namen „Eskalation“, die einen Gorilla als Maskottchen im Logo führt, noch bevor. Nomen est Omen mochte man meinen. Eine festival-erprobte Truppe, die nahtlos anknüpfte an die Partystimmung, ja, am Ende sogar noch einen Gang höher schaltete.                                                                                       Alexander Fischer

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