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Das Quartett der Besten: (v. l.) Felix Willert, Dilan Hulaj, Lukas Maicher sowie Alicia Billand haben sich allesamt Traumergebnisse erarbeitet.  

Abi-Noten in Freising: Josef-Hofmiller-Gymnasium

Liebeserklärung an besondere Abiturienten

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Eine Punktlandung hat der diesjährige Abitur-Jahrgang am Josef-Hofmiller-Gymnasium hingelegt. Die Abiturienten wiederholten mit 2,28 exakt den Gesamtschnitt aus dem vergangenen Jahr.

Freising – Er ist 18 Jahre alt, hört auf den Namen Lukas Maicher, stammt aus Freising und hat die Traumnote 1,0 erreicht. Somit ist Maicher der Beste von 99 Schülern, die heuer am JoHo zur Reifeprüfung zugelassen wurden. Mit 1,2 fuhren Dilan Hulaj (18, Freising), Alicia Billand (18, Freising) sowie Felix Willert (17, Kranzberg) ein nicht minder beeindruckendes Ergebnis ein. 32 Prozent des Jahrgangs haben sich eine Eins vorm Komma erarbeitet.

Ab nach Amerika geht’s für Lukas Maicher nach dem Prüfungsstress jetzt erst mal. Mit drei Kumpels Verwandtschaft besuchen und hinterher einen kleinen Roadtrip machen. Was seine Zukunft anbelangt, hat der 18-Jährige auch schon konkrete Vorstellungen: „Acht Wochen Vorpraktikum, und dann möchte ich an der TUM Maschinenbau studieren.

Ein „spontaner Städtetrip“ schwebt hingegen Dilan Hulaj zur Regeneration vor. Zum Wintersemester nimmt die 18-Jährige dann ein Psychologie-Studium in München auf. Die Leidenschaft fürs Fach habe ein P-Seminar in ihr geweckt.

„Optimal gelaufen“, kommentiert Alicia Billand ihr tolles Abschneiden im Abitur. Ihr weiterer Lebensweg, so der Plan, wird sie zum Studium der Chemie oder Biochemie nach Regensburg führen. „Mich reizt die Pharmaindustrie“, sagt Billand an diesem großen Tag. Zuvor will sie aber noch ein paar Tage in ihrer „Lieblingsstadt“ London und im schottischen Edinburgh verbringen.

Felix Willerts Herz schlägt für den Maschinenbau – auch er will an der TUM studieren. Bereits ab Dienstag wird der Abiturient, der zusammen mit Mitschülern erst am Donnerstag bei der „World Robot Olympiad“ gewonnen hat (Bericht folgt) und jetzt auf einen Sieg beim Deutschlandfinale hofft, seinen Praktikumsplatz bei BMW antreten. Ein wenig Freizeit wird sich aber sicherlich auch noch freischaufeln lassen, lässt er augenzwinkernd wissen.

Mit Tränen in den Augen verabschiedet indes Oberstufenkoordinatorin Bettina Lohs ihre Schützlinge in die Zukunft – jedes Lebewohl schmerze sie. Doch heuer, gesteht Lohs, müsse sie außergewöhnlich viel weinen. „Dieser Jahrgang ist besonders sozial, hilfsbereit, verlässlich und nett.“ Weiß Gott keine Selbstverständlichkeit in der heutigen Zeit. „Einfach ein Traum. Ich liebe sie.“

ah

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