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Beeindruckende Lichtstimmungen zeigten den Dom-Altarraum am Sonntag in einem ganz neuen Gewand – und sie unterstützten die Kraft der Luz-Amoi-Klänge. 

Luz-Amoi-Programm „Bald ist Weihnachten“ bewegt Zuhörer im  Freisinger Mariendom

Bewegende Klangwelten der Vorweihnacht

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Es war wieder einmal ein helles Licht, das die Gruppe Luz Amoi wieder einmal mit ihren beiden Konzerten im Dom entzündete. „Bald ist Weihnachten“ war das Motto – und ist doch weit mehr als nur ein Programm: Es war ein Musik und Text gewordenes Bekenntnis zum Miteinander, ein Appell für den Glauben.

Freising – Den Advent zu pflegen, sich erinnern an das Weihnachten der Kindheit: Diesen Ratschlag gab Luz Amoi-Chef Stefan Pellmaier den Zuhörern auf den Weg“. Er wurde zum Mahner an die Rückbesinnung auf den Glauben, auf Werte, auf Zusammenhalt, so wie er es früher vermittelt bekam und wie er es wieder in einer Episode schilderte. Nur wer sich, wie er seinerzeit als Kind, immer wieder kreativ auf den Weg in Richtung Weihnachten mache, der biete der platten Moderne mit ihren multimedialen „Segnungen“ Paroli. Immer wieder fand der Musiker zwischen den Musikstücken kritische Töne: So seien Parolen wie „Der Islam gehört nicht zu Bayern“ für ihn reine Provokation. Das mache ihn betroffen: Denn Gläubige dürfen sich nicht auseinander dividieren lassen.

Berührt lauschten die Zuhörer am Sonntag in der Konkathedrale in zwei Konzerten dem vorweihnachtlichen Luz-Amoi-Programm „Bald ist Weihnachten“.

Geeint durch Musik und Texte waren die Zuhörer der beiden Konzerte im grandios illuminierten Kirchenschiff des Doms. Moderne und Tradition wurden zu neuem vereint. Klänge der Kindheit präsentierten sich in neuen Variationen. Es war eine klare und auf das Wesentliche konzentrierte Entdeckungsreise hin zu Weihnachten.

Stefan Pellmaiers Appell: „Es muss wieder Spaß machen Christ zu sein.“ Das sei heutzutage wichtig, wo doch die „Kirche mit dem Rücken an der Wand stehe“. Eine starke Glaubensvermittlung mit starken Priester-Persönlichkeiten („Und die gibt es“) sei gefragt – ein neuer Anfang. Und immer wieder wird mit den Stücken so ein neuer Anfang gewagt. Ganz so, wie es Stefan Pellmaier in seinen Texten bewegt betonte: Alle Jahre wagen die Christen den neuen Anfang auf der Suche nach dem Licht des Glaubens. Die „Rückkehr zum Kind in der Krippe“ erst lässt das „eigentliche Geschenk der Weihnacht“ erkennen.

„Bald ist Weihnachten“ im Dom ist so ein Geschenk. Hier schufen die Kompositionen von Stefan Pellmaier Raum zum Innehalten. Hier war Zuhören und entdecken gefragt. Hier brandete der Hymnus auf, flüsterte die Ballade,und erklang „Jetzt fangen wir zum Singen an“ mit Jodler-Intro aus dem Seitenschiff. Es waren eigene Klangwelten, die den Dom durchwebten: Stefanie und Stefan Pellmaier, Manuela Schwarz, Johannes „Häns“ Czernik, und Nick Hogl, ließen sie als Multi-Instrumentalisten und Interpreten ganz eigener Klasse entstehen.

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