In die Bundeshauptstadt geht Regisseur Alexander Veit. Die zehn Jahre auf dem Domberg möchte er nicht missen. fkn

Ein Macher geht: Alexander Veit und der Theatersommer

Freising/Berlin - Über zehn Jahre lang hat Alexander Veit den Theatersommer auf dem Domberg künstlerisch geleitet. Jetzt schließt sich für ihn der Vorhang in Freising. Veit geht nach Berlin.

Wie berichtet wird Alexander Veit beim diesjährigen Theatersommer nicht mehr Regie führen. Er sei nicht bereit gewesen, Etatkürzungen hinzunehmen, wie er im Gespräch mit dem Freisinger Tagblatt berichtet. „Ich wollte da nicht mitgehen.“ Es kam zu keiner Einigung. Veit ist ausgestiegen. Jetzt wird die Vhs-Gruppe „Werkstück“ unter der Regie von Diethart Lehrmann den Theatersommer des Kardinal-Döpfner-Hauses gestalten.

Er sei aber deshalb nicht verbittert, betont der 50-Jährige. „Zehn Jahre lang habe ich mit einer tollen Truppe Theater machen können“, sagt er. Doch Wehmut kommt dann doch etwas auf, wenn er an sein Ensemble denkt. Mit den Jahren sei daraus eine Gemeinschaft gewachsen. Die Theaterproduktionen seien „eine starke Sache“ gewesen, ein wichtiger Kulturträger für die Stadt Freising, so die Bilanz des Regisseurs. „Ich bin dem Haus sehr dankbar, dass ich eine eigene Handschrift entwickeln durfte.“

2000 gab es den ersten Theatersommer auf dem Domberg, und Veit war von Anfang an dabei. Er zog damals extra von Rosenheim nach Freising. Ein großer und ein kleiner Theatersommer wechselten sich seither ab. Klassiker standen in den geraden Jahren auf dem Programm, moderne Dramen in den ungeraden. Neben Shakespeare-Stücken wurden auch „Tartuffe“ sowie „Leonce und Lena“ aufgeführt. Besonders gern erinnert sich Veit auch an das zeitgenössische Stück „Top dogs“, bei dem er 2007 Regie führte.

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