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Ein Pokal für den neuen Ringerchef: Michael Metz (l.), Verkaufsleiter bei der Staatsbrauerei Weihenstephan, überreichte Andreas Kronthaler die Glastrophäe für die Mannschaft des Jahres 2016, den ASV Au.

Sportlerehrung des Freisinger Tagblatts

Mannschaft des Jahres: Dem ASV Au fehlt nur noch ein Derbysieg

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Sie haben Großes geleistet: Die Ringer des ASV Au haben ein Jahr nach ihrer Meisterschaft in der Bayernliga auch die Oberliga gehörig aufgemischt und sich als Aufsteiger direkt auf den zweiten Platz gesetzt. Gar auf dem ersten Rang landeten die Auer bei der Sportlerwahl des Freisinger Tagblatts: 608 Leser kürten den ASV zur Mannschaft des Jahres 2016. Damit haben die Mattenkämpfer ihren Titel erfolgreich verteidigt.

Au/Hallertau– Die Trophäe entgegennehmen durfte diesmal jedoch ein anderer: Andreas Kronthaler, der neue Vorsitzende des Ringervereins. Er hat bei der Jahreshauptversammlung vor gut drei Wochen die Nachfolge von Johann Soller angetreten, der nach 39 Jahren seinen Vorsitz abgegeben hatte. Kronthaler, 47 Jahre jung und aus Osseltshausen, war selber 22 Jahre im Ringen aktiv: „Der Verein liegt mir sehr am Herzen“, betont Kronthaler. „Daher freue ich mich sehr über die Auszeichnung.“

Fotostrecke: Das sind die Bilder der Sportlerehrung

Fotostrecke: So lief die Sportlerehrung

Dass 2016 ein so erfolgreiches Jahr werden würde, damit habe „so gut wie keiner gerechnet“, betonte der Ringerchef. Das Ziel sei von Anfang an der Klassenerhalt gewesen – doch es kam viel besser: An neun von 14 Kampftagen stiegen die Hallertauer als Sieger von der Matte und reihten sich damit als Zweiter hinter Oberliga-Meister ASC Bindlach ein. Eine motivierte Mannschaft, Trainer Rainer Morasch und kaum Verletzungen – das seien die Faktoren für den Erfolg gewesen. Zwei prestigeträchtige Duelle konnte die ASV-Staffel aber nicht für sich entscheiden: Beim Landkreisrivalen SpVgg Freising zog Au mit 10:18 den Kürzeren, im Rückkampf musste man sich mit einem 15:15 begnügen.

Die Ziele für 2017 sind also klar: „Wir wollen in der Tabelle vor Freising landen und die beiden Derbys gewinnen“, sagt Kronthaler. Als Saisonziel gibt er einen Platz im Mittelfeld aus, weil die Oberliga „sehr ausgeglichen und stark“ sei. In punkto Personal haben die Auer ihre Hausaufgaben bereits fast fertig: „Unser Kader steht zu 90 Prozent“, berichtet der ASV-Vorsitzende, der außerdem mehr Jugendliche für den Ringersport begeistern möchte.

Sportlerin und Sportler des Jahres

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