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Leserin Silvia Amann hat Pelikan „Isarbelle“ bei Marzling an der Isar abgelichtet.

Vogel begeistert Passanten

Pelikan „Isarbelle“ erneut gesichtet – Experten erklären, wie er den harten Winter überlebt hat

Wochenlang war der Isar-Pelikan verschwunden. Jetzt ist „Isarbelle“ wieder aufgetaucht - das beweist ein gelungener Schnappschuss.

München - Pelikan Isarbelle wurde erneut gesichtet. Diesmal von unserem Leser  Julius Werber. Er gibt an, Isarbelle am 9. Februar (Samstag) gegen 16.00 Uhr an der Großhesseloher Brücke gesehen zu haben. Dort sei er mehrere Runden über den Köpfen der Spaziergänger geflogen, bis er in Richtung Norden verschwunden sei.

Pelikan „Isarbelle“ erneut gesichtet – Experten erklären, wie er den harten Winter überlebt hat

Marzling - Unsere Leserin Silvia Amann hat den Vogel am Freitagnachmittag beim täglichen Spaziergang mit ihrem Hund an der Isar bei Marzling (Landkreis Freising) entdeckt. 

Die Freisinger Ecke scheint Isarbelle besonders zu gefallen – schon im vergangenen Herbst hatte der Vogel sich dort bevorzugt herumgetrieben: Zwei Mal hatten Passanten ihn nördlich des Münchner Flughafens gesichtet, ein Mal hatte Isarbelle ein Bad in der Isar bei Niederhummel, einem Dorf zwischen Freising und Moosburg, genommen. Wie berichtet, ist das männliche Tier Ende September aus dem Tiroler Raritätenzoo Ebbs ausgebüxt. 

München: Pelikan gesichtet: Temperaturen setzen „Isarbelle“ zu

Alle Versuche, den Pelikan zu fangen, scheiterten bislang. Dass er noch immer lebt, ist ein kleines Wunder. Schließlich ist der Jungvogel in Gefangenschaft aufgewachsen, hat nie gelernt, einen Fisch zu fangen. Experten zufolge fischen Pelikane ohnehin in der Gruppe — Isarbelle aber ist ganz allein. Experten vermuten deshalb, dass er sich auf Müllverwertung verlegt hat – ähnlich, wie es viele Schwäne tun. Die Tiere fressen, was sie von Menschen bekommen. Von Brot allein kann ein Pelikan aber nicht leben, seine Verdauung ist auf eiweißreiche Kost ausgelegt. Viele Leute verfüttern Speisereste, davon kann sich der Vogel ernähren. 

Auch die frostigen Temperaturen dieser Tage setzen Isarbelle zu. Doch so lange die Seen nicht zufrieren, hat er eine Chance: Er braucht freie Wasserflächen, um übernachten zu können. Auf Frostboden würden seine Schwimmhäute absterben. Zuletzt war der Pelikan an Neujahr am Oberföhringer Stauwehr gesichtet worden.

Pelikan „Isarbelle“ erneut gesichtet – diesmal in besonderer Begleitung

Freising – Nach einigen – offenbar recht erholsamen – Wochen im Bereich der Isar bei Moosburg, ist der vor zwei Monaten aus einem Tierpark in Ebbs (Tirol) entfleuchte Pelikan nun in Freising gelandet. Wilhelm Schröttle entdeckte den Ausreißer Sonntagfrüh beim Spazierengehen an der Isar, als er kurz vor der Schlüterbrücke gerade Bekanntschaft mit einem Stockentenpaar, einem Gänsesäger und einem Graureiher machte. Besonders gut verstand sich der Pelikan, den Fans liebevoll „Isarbelle“ nennen, aber – siehe Foto – mit einem Silberreiher. ft

Die ganze Geschichte von Pelikan „Isarbelle“ lesen Sie hier.

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