Ein Polizeiauto mit Blaulicht nach einem Unfall
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Einen ziemlichen Trümmerhaufen fand die Polizei auf der A 9 vor: Fünf Autos waren in den Unfall verwickelt, die meisten erheblich beschädigt.

Fünf Autos beteiligt – Drei Verletzte

Massenkarambolage auf der A9 mit viel PS

  • Helmut Hobmaier
    vonHelmut Hobmaier
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Kaum mehr ein Auto war fahrbereit nach einem Massenunfall am Samstag auf der A 9 kurz nach der Rastanlage Fürholzen. Dabei waren viele PS im Spiel.

Fürholzen – Auf der A 9 kam es am späten Samstagnachmittag in Fahrtrichtung München kurz nach der Rastanlage Fürholzen West zu einem Verkehrsunfall mit fünf beteiligten Pkw. Ein 26-jähriger Freilassinger war mit seinem neuen Dodge-RAM Pick-up auf dem rechten Fahrstreifen der dreispurigen Autobahn unterwegs gewesen, als er auf den mittleren Streifen wechselte und einen von hinten kommenden Wolnzacher in einem Audi A 6 behinderte. Der wechselte deshalb auf die linke Fahrspur, übersah dabei aber einen Audi RS 3, den ein Ingolstädter (33) lenkte.

Autobahn war 45 Minuten gesperrt

Durch die seitliche Berührung der beiden Fahrzeuge prallte der RS 3 zunächst gegen die Mittelschutzplanke und wurde dann auf den rechten Fahrstreifen geschleudert, wo er völlig beschädigt zum Stehen kam. Der Audi A6 kam, nicht mehr fahrbereit, quer auf den linken Fahrstreifen zum Stehen. Zwei weitere Insassen des Audi A6 sowie der Fahrer des Audi RS3 wurden leicht verletzt und in umliegende Kliniken gebracht. Durch herumliegende Fahrzeugteile erlitten zwei weitere Autos einen Reifenplatzer und waren ebenfalls nicht mehr fahrbereit. Die Autobahn musste etwa 45 Minuten gesperrt werden. Gesamtschaden: 35 000 Euro. Die Feuerwehr Eching unterstützte bei der Verkehrslenkung.

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