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Auf 23 500 Quadratmetern Fläche entstehen die Schulen im Steinpark. Der Vorentwurf für das Millionen-Projekt wird heute Abend im Stadtrat verabschiedet. 

Steinpark-Schulen

Millionenschwerer „Brummer“: Steinpark-Schulen kosten knapp 70 Millionen Euro

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69,6 Millionen Euro – so teuer sollen nach dem derzeitigen Stand der Dinge die Schulen im Steinpark werden. Und auch das ist erst eine Kostenschätzung, die keinerlei Risiko-Rückstellungen beinhaltet. Der Projektbeschluss mit einer Kostenberechnung wird im September folgen.

Freising – Fast die gesamte Riege der Architekten, Landschaftsplaner und Fachplaner war am Dienstag im Kulturausschuss aufmarschiert, um die Stadträte über die jetzt fertig gestellte Vorentwurfsplanung für die Grund- und Mittelschule im Steinpark zu informieren. 90 Minuten wurde den Stadträten dargelegt, welche Veränderungen es zum letzten Stand im Dezember 2017 gegeben habe, wie die Lüftung funktioniert, welche Küche vorgesehen sei, und und und.

Hochbauamtsleiter Robert Naujokat hatte zudem darauf verwiesen, dass auf den Dächern der beiden Schulgebäude eine PV-Anlage möglich, das Dach der Dreifachturnhalle aber dafür nicht vorgesehen sei. Grund: Wollte man das Dach für ein Photovoltaikanlage fit machen, müsse man 250 000 Euro investieren. Und das sei „wirtschaftlich nicht darstellbar“.

Naujokat erläuterte auch, wieso es gegenüber einer ersten Kostenschätzung jetzt bereits zu einem Mehr von rund sechs Prozent gekommen sei: „Wir bekommen auch mehr.“ Will heißen: Gegenüber der Auslobung, die von einer Fläche von 20 000 Quadratmeter ausgegangen war und dem Siegerentwurf des Architektenwettbewerbs, der mit 22 300 Quadratmeter Fläche gerechnet hatte, sei man jetzt mit einer optimierten Planung auf 23 500 Quadratmeter gekommen. Zwischenzeitlich, so Naujokat, war man sogar bei 24 500 Quadratmeter gelegen, konnte das aber wieder reduzieren. Zudem habe es in der ersten Kostenschätzung noch kein Rasenspielfeld gegeben, die Küche sei wesentlich vergrößert und besser ausgestattet worden, um auch andere städtische Einrichtungen versorgen zu können. In einer ersten Ausbaustufe sei die Küche für 400 Essen vorgesehen, könne aber für die Ausgabe von 900 Essen in drei Schichten aufgerüstet werden. Alles in allem lande man eben jetzt nach derzeitiger Berechnung bei 69,6 Millionen Euro, so Naujokat. Allerdings seien darin noch keine Rückstellungen für mögliche Risiken enthalten – beispielsweise wenn man belasteten Baugrund vorfinde, wenn Firmen pleitegingen, wenn der Markt während der Ausschreibungsphase besonders überhitzt sei, wenn Energiekosten steigen, und vieles mehr.

Ehrgeizig ist auch der Zeitplan, den die Verantwortlichen vorlegten: Zum Schuljahresbeginn 2022/2023 soll das Mammutprojekt fertig und beziehbar sein. Da dürfe aber nichts dazwischen kommen, betonte der Hochbauamtsleiter, das sei alles „sehr knapp getaktet“. Die Mitglieder des Kulturausschusses empfahlen dem Stadtrat einstimmig, heute Abend diese Vorentwurfsplanung mit einer Kostenschätzung von knapp 70 Millionen Euro zu genehmigen. Wenn weitere Optimierungen erfolgt sind und eine Kostenberechnung vorliegt, soll im Herbst der Projektbeschluss erfolgen.

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