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Freuen sich über den Heimatpreis: Stefan Pellmaier (Akkordeon, Marimba, Vibraphon, Percussion, Gesang), Johannes „Häns“ Czernik (Gitarre, Klarinette, Saxophon, Gesang), Manuela Schwarz (Hackbrett, Harfe), Stefanie Pellmaier (Geige) und Dominik Hogl (Basse).

Minister Söder ehrt Freisinger Musikgruppe Luz Amoi

Der „Heimatmusik“ immer treu geblieben

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Preise hat Luz Amoi in den vergangenen elf Jahren seit seiner Gründung nicht wenige bekommen: Der Kulturpreis des Landkreises gehört dazu, der Josef-Eberwein-Preis oder der Förderpreis der Hanns-Seidel-Stiftung. Jetzt kommt einer dazu: Heimatminister Markus Söder wird die Gruppe aus Freising am 20. Februar in Ingolstadt mit dem Heimatpreis Oberbayern auszeichnen.

Freising – „Das hat uns schon gefreut“, sagt Stefan Pellmaier zum Freisinger Tagblatt im Namen seiner vier musikalischen Mitstreiter. „Heimat ist mehr als nur ein Ort. Es ist eine Lebensart, die in den Herzen der Menschen verankert ist. Zum bayerischen Heimatgefühl gehört es, Weltoffenheit, Fortschritt und Traditionsliebe miteinander zu verbinden. Mit dem Heimatpreis werden Menschen ausgezeichnet, die zu dieser besonderen Lebensart beitragen. Bayern soll für die Bewohner in allen Landesteilen eine attraktive und starke Heimat bleiben. Das ist auch eine wichtige Aufgabe und eine beachtliche Herausforderung für das Heimatministerium in Bayern.“

So steht es in der Einladung zur Preisverleihung, so wird der Preis beschrieben, so werden die Preisträger ausgesucht. Und: „Das ist genau das, was wir seit elf Jahren machen“, sagt Pellmaier. Man sei eben nicht auf die in den vergangenen Jahren immer mehr in Mode gekommene „Heimatsound-Schiene“ gekommen, sondern sei der „Heimatmusik“ treu geblieben, erzählt Pellmaier. Auch wenn man schon einige Preise erhalten habe, zur Routine werde das nie. Freilich, so sagt Pellmaier, habe man ganz kurz überlegt, ob man als Freisinger den Preis von dem Startbahn-Befürworter und FMG-Aufsichtsratsvorsitzenden Söder annehmen solle. Letzten Endes aber, so der Bandleader, sei man zu der Überzeugung gelangt, dass das eine mit dem anderen nichts zu tun habe.  Ob er am 20. Februar bei der Preisverleihung in Ingolstadt in seiner kurzen Dankesrede das Thema dritte Startbahn ansprechen werde, weiß Pellmaier noch nicht.

 Mit der Preisverleihung setzt sich für Luz Amoi ein Jahr 2018 erfolgreich fort, das Ende Januar schon mit einem ganz besonderen Auftritt begonnen hatte: Am 25. Januar war man eingeladen, zusammen mit dem Sinfonischen Blasorchester des Musikbundes von Ober- und Niederbayern und der Unterbiberger Hofmusik beim Neujahrskonzert der Bayerischen Vertretung in Berlin zu spielen. Im Konzerthaus am Gendarmenmarkt zu Berlin spielte die Freisinger Gruppe vor über 1400 Gästen im edlen Ambiente Stücke wie „Steilhang“, „Schleifer“ oder auch die „Stadltür“. „Das war eine Ehre für uns“, blickt Pellmaier auf diesen Abend und dieses Konzert in der Bundeshauptstadt zurück. Luz Amoi – das sind Stefan Pellmaier (Akkordeon, Marimba, Vibraphon, Percussion und Gesang), Johannes Czernik (Gitarre, Klarinette, Saxophon und Gesang), Manuela Schwarz (Hackbrett, Harfe), Stefanie Pellmaier (Geige) und Dominik Hogl (Bass). Sie alle sind ab 20. Februar Träger des Heimatpreises Oberbayern. Und auch das ist für Luz amoi eine Ehre. „Sie hätten 5000 andere ja auch nehmen können“, sagt Pellmaier. Haben sie aber nicht. Sie haben Luz amoi genommen

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