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Sie eröffneten mitanand: Suse Watterott (Organisatorin), Ingo Bartha (Leiter Kultur- und Tourismus-Referat), OB Tobias Eschenbacher, Thomas Schmidt-Hebbel (Projektleiter Vielfalt) Hubert Hierl (Kulturreferent) und Friederike Steinberger (Bezirkstags-Vizepräsidentin,alle v. l.). 

„mitanand“-Festival eröffnet  

Schön, bunt, wunderbar – und besonders

Freising - Vor knapp einem Jahr ging „Zamma“ in Freising zu Ende. Am Donnerstag wurde der erste Nachfolger des oberbayerischen Kultur-Events eröffnet: „mitanand“ heißt es noch bis zum Sonntag.

Rund 20 000 Besucher, eine große Zahl an Veranstaltungen, mit „Zamma“ zum ersten Mal ein neuer Name – das oberbayerische Kulturfestival 2015 in Freising war ein großer Erfolg. Und schnell war vor rund einem Jahr laut Kulturreferatsleiter Ingo Bartha klar, dass man das Angebot des Bezirks annimmt und das „Zamma“ in kleinerer Form fortsetzt. Das Ergebnis: „mitanand“.

Wie Bartha bei der Eröffnung gestern im Lindenkeller betonte, habe man auch für die kleinere Variante des Festivals „ein schönes und buntes Programm“ zusammengestellt. Das konnte Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher bestätigen, der gar von einem „wunderbaren Programm“ sprach. Wieder gebe es eine Vielzahl von Kooperationspartnern, die „besondere Kultur“ machten, nämlich: inklusive Kultur. Eschenbacher freute sich, dass viele Kooperationen, die sich anlässlich des „Zamma“ zusammengefunden hätten, auch bei „mitanand“ mit von der Partie seien. Das Besondere an diesen inklusiven Kulturfestivals seien laut OB nicht nur die Projekte, sondern „der Prozess dahin“. Und Eschenbacher freute sich, dass es auf diese Art in Freising auch in den kommenden Jahren weitergehe.

Erleichtert wird diese Entscheidung, „Zamma“ in kleinerer Form einige Jahre lang fortzusetzen, durch Zuschüsse des Bezirks Oberbayern. Wie die stellvertretende Bezirkstagspräsidentin Friederike Steinberger gestern erläuterte, fördere der Bezirk „mitanand“ heuer und im kommenden Jahr mit jeweils 15 000 Euro, in den zwei Jahren danach mit jeweils 8000 Euro und dann noch 2020 und 2021 mit jeweils 5000 Euro. Doch das Geld spielt jetzt beim „ersten Zamma-Kindl“, wie Steinberger das jetzige Festival in Freising nannte, nicht die entscheidende Rolle. Entscheidend sei, dass alle, ob jung ob alt, ob mit oder ohne Migrationshintergrund, ob mit oder ohne Behinderung, so Steinberger, Kultur machen, genießen und erleben. Und das noch bis Sonntagnacht.

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