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„Das zweite Zamma-Kindl“, das „Mitanand-festival“, wurde am Donnerstag von OB Tobias Eschenbacher in der Stadtbibliothek eröffnet. Noch bis Sonntag werden verschiedene Veranstaltungen und Workshops in der Domstadt geboten.

„Mitanand“-Festival ist eröffnet

„Freising ist Kultur“

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Es ist „das zweite Zamma-Kindl“, wie Vize-Bezirkstagspräsidentin Friederike Steinberger das Freisinger „Mitanand“-Festival 2017 nannte. Zum zweiten Mal nach 2016 wird nämlich bei „Mitanand“ der Gedanke der Nachhaltigkeit und Inklusion in Freising kulturell gelebt. Am Donnerstag wurde das spannende Event eröffnet, das noch bis Sonntag dauert.

Freising – Zehn Projektgruppen, „die gemeinsam vieles auf die Beine gestellt haben“, so OB Tobias Eschenbacher bei der Eröffnung am Donnerstag, machen also wieder Kultur, haben sich dem Gedanken der Vernetzung verschrieben – ob bei der Kunst, bei Film oder Musik. 15 000 Euro zahlt der Bezirk Oberbayern als Förderung dafür, dass der 2015 in Freising gepflanzte „Zamma“-Gedanke weiterlebt. Und Steinberger lobte die Domstadt: „Freising ist aktiv, Freising ist sehr dynamisch, Freising ist Kultur.“ Freising und Kultur – das gehöre einfach zusammen. Und deshalb lebe der kulturelle Geist von „Zamma“ hier auch weiter. „Mitanand“, so betonte Steinberger, gelte im Übrigen nicht nur für die Vereine und Organisationen, die das Festival gestalten, sondern auch auf politischer Ebene: Stadt, Landkreis und Bezirk würden hier gemeinsam an einem Strang ziehen. Eröffnet wurde „Mitanand“ in der Stadtbibliothek, weil dort seit Donnerstag zwei Ausstellungen zu sehen sind: „Graffiti für Blinde“ von Alexis Dworsky und „My Mobile World“, eine Ausstellung, die der Verein Occurso nach Freising gebracht hat und dessen Impulse der Kreisjugendring mit diversen Workshop-Angeboten am Samstag aufnimmt.

Hiena Capoeira“ aus Freising traf am Donnerstagabend im Furtnerbräu auf den Abseits-Chor (hinten). Die Tänzer pflegen einen aus Brasilien stammenden Tanzkampf, der Teil des immateriellen Weltkulturerbes ist.

Zuvor war in der Oberen Hauptstraße 24a eine weitere Ausstellung mit dem Titel „Lebensbilder“ eröffnet worden. Noch bis Sonntag also dauert „Mitanand“ – von einem „Drum Circle“ gestern auf dem Marienplatz bis zum großen „Servus mitanand“ am Sonntag im St. Georg-Haus am Rindermarkt. Es ist eben „sehr viel geboten“, wie schon der OB am Donnerstag festgestellt hat.

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