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Mit waghalsigen Tanzfiguren wirbelte die Showtanzgruppe „Dancing Angels“ aus Nandlstadt über das Parkett im Burgerwirtssaal. Die rund 400 Gäste waren begeistert von den sportlichen Akteuren aus der Marktgemeinde.

Musikalisches Dreikönigstreffen der CSU Freising

Gelungene Gala für „Menschen in Not“

Ein begeistertes Publikum, viel Applaus und 8000 Euro für Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen: Das gab es beim musikalischen Dreikönigstreffen, zu dem der CSU-Kreis- und Ortsverband Freising am Samstag in den Burgerwirt nach Helfenbrunn geladen hatte. Sowohl die Eintrittsgelder als auch der Erlös der Tombola kommen der FT-Aktion „Menschen in Not“ zugute.

Passend zum Motto des Tages überreichte MdB Erich Irlstorfer der Schirmherrin Monika Hohlmeier ein Weihrauchfassl.

Freising/Helfenbrunn – Seit sechs Jahren engagiert sich die große „CSU-Familie“ im Landkreis für den guten Zweck. Ins Leben gerufen wurde die Benefizaktion im Jahr 2013, nachdem sich im Freundeskreis von MdB Erich Irlstorfer ein Schicksalsschlag ereignet hatte. Damals habe ein Bekannter unbürokratische Hilfe aus dem Topf der FT-Spendenaktion erhalten. „Und wenn man irgendwo etwas rausnimmt, so muss man es auch wieder auffüllen“, betonte Irlstorfer.

Mit Schirmherrin Monika Hohlmeier, die aus der CSU-Klausurtagung in Kloster Seeon eintraf, habe man eine Persönlichkeit gewinnen können, für die soziale Verantwortung Tradition habe. „Ich bin gerne gekommen“, verriet die Europaabgeordnete: „Denn Hilfe für Menschen in Not praktiziert unsere Familie in der nach dem Tod der Mutter gegründeten Marianne-Strauß-Stiftung ja auch.“ Knapp 400 Gäste waren der Einladung zum Dreikönigstreffen gefolgt. Natürlich auch wegen des exzellenten Rahmenprogramms, das heuer keine Wünsche offen ließ.

Den muskalischen Auftakt machte der Spielmannszug Hörgertshausen. Die Musiker unter der bewährten Leitung von Anton Gebler hatten so manch schmissigen Marsch mitgebracht.

Nach den schneidigen Mannsbildern gab sich die holde Weiblichkeit der Showtanzgruppe „Dancing Angels“ aus Nandlstadt die Ehre. Unterstützt von den männlichen Showtänzern wirbelten die jungen Damen mit waghalsigen Tanzfiguren über das Parkett. Den „Salemoniamarsch“, die „Streicheleinheiten-Polka“, den „Märchenwalzer“ und die „Burgrainer-Polka“ intonierte die Echinger Blaskapelle. Als zum Schluss dann noch der „Radetzky-Marsch“ aus der Feder von Johann Strauß Sohn erklang, klatschten die Gäste begeistert mit.

Mit Fanfarenklängen und flotten Märschen eröffneten am Samstag die schneidigen Musiker des Spielmannszugs Hörgertshausen das Dreikönigstreffen.

Ganz viel Rhythmus gab es auch beim Auftritt des Gospelchor „Soul of Mosaic“ aus Nandlstadt. Neben vielen bekannten Melodien wie dem Marsch „“John Brown’s Body“ oder dem Lobpreislied „Bless the Lord“ durfte auch der Gospel „Oh happy Day“ nicht fehlen. Apropos Nandlstadt.

Dass heuer sogar zwei Gruppen aus der „Hopfenmetropole“ angereist waren, das habe man eigentlich auch dem dortigen Pfarrherrn Stephan Rauscher zu verdanken, erinnerte Moderatorin Hannelore Langwieser. Denn dieser stelle sowohl den „Dancing Angels“, als auch den Gospelsingern das Nandlstädter Pfarrheim für die Proben zur Verfügung.

8000 Euro für die FT-Aktion „Menschen in Not“ übergaben am Ende der Veranstaltung: Simon Schindlmayr (stellvertretender CSU-Kreisvorsitzender), Uwe Gerlsbeck, (Bürgermeister Kirchdorf), MdB Erich Irlstorfer, Schirmherrin Monika Hohlmeier, Christian Wild (CSU-Ortsvorsitzender Kirchdorf) und MdL Florian Herrmann (v. l.).

Dass Rauscher überhaupt einer der liebenswertesten Pfarrherrn landauf und landab sei, das habe sich schon herum gesprochen, scherzte Langwieser. Er trage nämlich keine lila Schärpe. Bei den Priestern sei das so wie bei den Schwammerl: Je mehr „lila“ sie trügen, desto ungenießbarer würden sie. Außerdem passe Rauschers schwarze Schärpe besser zur CSU, meinte die CSU-Bezirksrätin launig.

Über die vielen tollen Sachpreise aus der Tombola durften sich zum Schluss die glücklichen Gewinner freuen. Auch Schirmherrin Monika Hohlmeier war von den beiden „Glücksfeen“ Maxi und Emma bedacht worden. Und außerdem galt es noch ein Versprechen einzulösen: Den gespendeten Betrag von 7500 Euro rundete Hohlmeier großzügig auf den nächsten Tausender auf.                     Maria Martin

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