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Auch Suchhunde wurden bei der Großfahndung nach dem 54-Jährigen eingesetzt - wie auf diesem Symbolbild.

Langenbacher war spurlos verschwunden

Nach Großeinsatz: Patient steht plötzlich wieder an Klinik-Pforte

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Ein Langenbacher (54) war am Donnerstag spurlos aus dem Klinikum Freising verschwunden und hatte einen Großeinsatz ausgelöst. Am Freitag stand er dann plötzlich wieder an der Pforte. 

Freising – Freitagmorgen um 6 Uhr war er freiwillig wieder zurückgekehrt:  Ein 54-jährige Langenbacher, der am Donnerstagvormittag gegen 11 Uhr spurlos aus dem Klinikum Freising verschwunden war, hatte am Donnerstag einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst:  Zwölf Beamte der PI Freising und die Suchhundestaffel aus Starnberg hatten am Donnerstag bis gegen 20 Uhr erfolglos im Stadtgebiet nach dem Mann, der dringend untersucht hätte werden müssen, gesucht. Wie Freisings PI-Chef Ernst Neuer mitteilte, hatte für den Langenbacher aber zu keiner Zeit Lebensgefahr bestanden. 

„Warum der Mann, der eine wichtige Untersuchung vor sich hatte, kurz nach 11 Uhr die Klinikum auf eigene Faust verließ, konnte er am Donnerstag nicht sagen“, erklärt Freisings Polizeichef Ernst Neuner: „Ebensowenig kann er sich erinnern, wo er überall in Freising unterwegs war.“ Jedenfalls müsse der 54-Jährige eine wahre Odyssee hinter sich haben, bestätigte der Polizeioberrat am Freitagvormittag: „Kreuz und quer verliefen die Spuren durch die Stadt, die die Suchhunde der Starnberger Spezialstaffel verfolgten.“ 

Drei Vierbeiner-Spürnasen samt Hundeführern waren am Donnerstagnachmittag zur Unterstützung von zwölf Streifenbeamten angefordert worden und ab 16 Uhr zusätzlich im Einsatz. „20 Minuten maximal war jeder Hund auf Fährtensuche, dann mussten 40 Minuten Pause eingelegt werden“, erklärt Neuner: „So waren die Teams im Turnus bis gegen 20 Uhr unterwegs. Bei der Hitze eine Belastung für Mensch und Tier.“ 

Am Abend wurde die Aktion erfolglos abgebrochen – und musste am Freitag glücklicherweise nicht mehr fortgesetzt werden: Der Langenbacher stand um 6 Uhr wieder an der Pforte: wohlbehalten und unverletzt. 

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