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Mit ihrem Großeinsatz verhinderte die Feuerwehr einen noch größeren Brand in dem Gebäude an der Vöttinger Straße.

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Nach Wohnungsbrand in Freising: So fühlt sich der Hausbesitzer

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Weil sich Holzbriketts entzündet haben, ist es am Mittwoch zu einem Wohnungsbrand in Freising gekommen. Jetzt berichtet der Hausbesitzer, wie er von dem Unglück erfahren hat - und was seine größten Sorgen sind.

Freising – Sein erster Gedanke war: „Das gibt es doch nicht. Das kann doch nicht sein.“ Eine Anwohnerin hatte Erich Hack (78) gerade mitgeteilt, dass im Nebengebäude ein Feuer ausgebrochen sei. In dem Gebäude, das dem Rentner aus Freising gehört.

Wie berichtet, war es am Mittwoch kurz vor 14 Uhr zu dem Brand in dem Wohnhaus an der Vöttinger Straße gekommen. Ein Großaufgebot der Feuerwehr verhinderte unter schwerem Atemschutz, dass der Brand auf Nebengebäude ausgeweitet wurde. Wie sich herausstelle, hatten sich im oberen Stockwerk des zweigeschoßigen Altbaus Holzbriketts entzündet, die neben dem angefachten Ofen gelagert waren. Allein durch die Hitzeentwicklung, wie Stadtbrandinspektor Anton Frank erklärte, oder wie es Hack ausdrückt: „Es war wohl einfach Leichtsinn.“

Weil auch Brandnester unter dem Fehlboden lokalisiert wurden, musste auch der mit der Motorsäge aufgeschnitten werden. Derzeit ist das Haus unbewohnbar. Die Mieter, vier Stundenten, waren gerade erst eingezogen, wie Hack mitteilt. Sie sind derzeit bei Bekannten untergekommen. Wie sie hat auch der 78-Jährige das Haus noch am Mittwoch begutachtet. „Alles ist verrußt und verraucht“, berichtet er. „Der Brandgeruch ist massiv.“

Wie es weitergeht, steht „in den Sternen“, sagt Hack. Seine Brandversicherung hat er bereits informiert, auch der Mieter, in dessen Wohnung das Unglück seinen Anfang genommen habe, müsse seine Versicherung informieren. „Ich hoffe, dass das alles über die geregelt wird.“ Denn mehr noch als vor dem finanziellen Schaden, der nach ersten Schätzungen der Polizei zwischen 5000 und 10 000 Euro liegt, graut es dem Rentner davor, mit seinen 78 Jahren noch einmal die Regie bei einer Komplettsanierung führen zu müssen.

Bei allem Ärger verspürt Hack aber auch Erleichterung. „Ich bin froh, dass es kein technischer Defekt war, und vor allem, dass keine Personen zu Schaden gekommen sind.“

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