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Endlich ist er gefunden: Stolz beäugen Alexander Frederking (Leiter der Bäderbetriebe) , An dreas Voigt und Schwegler (Stadtwerke-Geschäftsführer) und Namens-Erfindern Petra Härtl (v. l.) den Schriftzug.

Namen für Freisings neues Schwimmbad verkündet

Es wird „Fresch“ in Lerchenfeld

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3640 Einsendungen gab es, rund 2500 verschiedene Vorschläge wurden eingereicht. Und wie heißt das neue Hallen- und Freibad in Freising jetzt? Die Antwort: „Fresch“. Und das steht für Freisinger Erlebnis Schwimmbad.

Freising – Am Ende stand ein einstimmiger Beschluss der achtköpfigen Jury: „Fresch“ heißt das neue Hallen- und Freibad. Am Samstag wurde während einer großen Schwimmbadparty der Siegername bekannt gegeben, für den die Stadtwerke Freising einen Ideenwettbewerb ausgelobt hatte. Petra Härtl aus Freising ist die Frau, die mit ihrem kreativen Vorschlag das Rennen machte und sich jetzt zusammen mit ihrer Familien über eine Jahreskarte für alle Einrichtungen im und am Kombibad freuen kann. Der Name, der auf Facebook ganz unterschiedliche Reaktionen hervorruft – von „gelungen“ bis „Freschheit“ reichen die Kommentare –, habe am Ende eines „interessanten Prozesses“ gestanden, dessen große Resonanz Stadtwerke-Chef Andreas Voigt beeindruckt hatte.

Es war ein langer Prozess bis zur Namensfindung, wie der Leiter der Bäderbetriebe , Alexander Frederking, erläuterte: Jedes der acht Jurymitglieder habe eine Liste mit sämtlichen Namensvorschlägen erhalten und drei Tage Zeit gehabt, seine Favoriten auszuwählen. So habe man die Zahl auf rund 250 eingedampft und sei dann in einen Abstimmungsmarathon eingetreten, bei dem in jeder Runde Vorschläge ausgesiebt wurden. Am Ende dann die einstimmige Entscheidung für „Fresch“.

Das erste Schild mit dem neuen Namen wurde freilich nicht im Geheimen enthüllt, sondern passenderweise im Rahmen einer großen Schwimmbadparty, bei der die Stadtwerke ein umfangreiches Unterhaltungsangebot aufgefahren hatten: eine Spielecke im Kinderbecken, Wasserrutschen und Hüpfburgen, dazu Kinderdisco und Vorführungen – an diesem Tag geriet das Baden und Sonnenbaden neben der Baustelle für das Hallenbad beinahe zur Nebensache. DJ Beatbuster sorgte für fröhliche Sommermusik, außerdem gab es leckeres Essen und kühlende Getränke. Und dann war da noch die Sonnenmilchbar. Motto: Sonnencreme für alle. Ganz wichtig: Das Wetter spielte mit.

In den kommenden Jahren wird sich zeigen, ob auch die Freisinger bei der Neubenennung des Kombibads mitspielen – ob sie also weiterhin „ins Schwimmbad“ gehen, wie manch Facebook-Nutzer betont, ob sie den „blöden Namen“, wie andere Kommentatoren sagen, ablehnen, oder ob sie den Namen „sehr gut“ finden. Und kaum ist das eine Fest vorüber, steht das nächste Fest an: Am 20. August steigt beim offiziellen „Abschwimmen“ die nächste Party im Schwimmbad. Nein, Entschuldigung: im „Fresch“.

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