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Registrieren die Waldbestände: Christoph Obermaier (Jäger), Walter Bott (Jagdschutzverband), Antonia Huber (Hegering Kirchdorf) , Ingo Kellner (Waldbesitzervereinigung), Revierleiter Hans-Helmut Holzner und Josef Sellmayr (Kreisjagdberater). Vorne: Revierleiter Bernhard Söllner.

Neuauflage der Gutachten zur Waldverjüngung im Kreis Freising

Schulterschluss von Förstern Jagdbesitzern, Vorsitzenden und Pächtern

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Seit 1986 gibt es forstliche Gutachten, mit deren Hilfe die Abschusspläne festgelegt werden. Und alle drei Jahre werden diese Gutachten zur Situation der Waldverjüngung neu erstellt.

Freising – Auch heuer wieder werden die Förster und ihre Hilfskräfte durch die Reviere gehen und nach festgelegten Regeln den Baumbestand registrieren und bewerten. Revierförster Hans-Helmut Holzner erklärte vor Ort im Freisinger Forst bei Pettenbrunn, wie die früher als Verbissgutachten bekannte Analyse erstellt wird.

Bäume mit einer Höhe zwischen 20 und 120 Zentimeter werden registriert, dabei in drei verschiedene Größenklassen unterteilt, außerdem – ganz wichtig – auf Verbissspuren hin untersucht. Weil gleichzeitig auch Pflanzen mit einer Größe unter 20 Zentimeter aufgenommen werden, müsse man mit dem Beginn der Inventur noch warten, bis der Schnee geschmolzen sei, erklärte Holzner. Vier bis fünf Wochen werde es dauern, bis die Förster und ihre Helfer – in der Regel Forststudenten kurz vor Abschluss ihres Studiums – dieses Verbissinventar draußen in der Natur erstellt haben. Wichtig, wie Holzner betonte: Jagdvorstände, Jagdbesitzer und Jagdpächter dürfen bei der Verbisskontrolle dabei sein, sollten es sogar im Sinne eines guten Miteinanders, wie Holzner betonte. Man werde, so versprach Holzner, niemanden vergessen, werde sich auch um Termine bemühen, bei denen die Vertreter der Jägerschaft auch tatsächlich Zeit hätten. Nach der Erfassung und Bestandsaufnahme Erfolge die Auswertung, so Holzner zum weiteren Prozedere.

Im Juli sollte dies dann abgeschlossen sein. Die Resultate werden dann den Jägern zur Kenntnis gegeben, die dann vier Wochen Zeit hätten, Stellung dazu zu nehmen. Am Ende des gesamten Prozederes, das auch teilweise revierweise Aussagen trifft, sollen eben für die Jahre 2019/2020 und 2020/2021 einvernehmlich beschlossene und gesetzeskonforme Abschusspläne stehen, mit denen beide Seiten – Förster und Jäger – leben können.

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