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Durch die Verschwenkung der Hauptstraße wurde Platz für die Lkw geschaffen.

Neue Abgrenzung für Asam-Baustelle

Sichtschutz wird zu Geschichtsbuch

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Es ist geschafft: Seit vergangenen Freitag ist die Verlegung der Fahrbahn im Bereich des Marienplatzes abgeschlossen. Und die Baustellen-Sichtschutzwand am Asamtrakt wird zu einer Geschichtstafel.

Freising – Notwendig wurde das Verschwenken der Hauptstraße Richtung Marienplatz wegen der Sanierung des gegenüberliegenden Asamtrakts. Vor der Nordfassade wird eine große Fläche für die Anfahrt von Lkw gebraucht, die die Baustelle beliefern. Der Gehweg unmittelbar vor dem Asam musste deshalb aufgelöst werden. Westlich und östlich des Gebäudes wurde je ein Fußgängerweg an gelegt. Wie berichtet, musste die Straße insgesamt rund fünf Meter in Richtung Platz weichen.

Der Schwenk vollzog sich in drei Akten: Zuerst wurden Pflaster und Plattenbelag am Marienplatz auf einer Breite von fünf Metern entfernt. Nach dem Aushub des neuen Straßenverlaufs, wurden die Randsteine wieder eingezogen, die die neue Fahrbahn-Route vom Platz abgrenzen. Als Letztes wurde die „neue“ Hauptstraße mit Asphalt versehen.

Daneben entsteht derzeit entlang des Asamtrakts eine stabile Sichtschutzwand, der die Baustelle die nächsten vier Jahre vom Marienplatz abgrenzen soll – vor allem im Bezug auf Veranstaltungen, die das Jahr über immer wieder auf dem Platz stattfinden werden, war aus der Verwaltung zu erfahren. Sicherheit und Optik müssen einfach stimmen. An beiden Enden des großen Sichtschutzes werden in Höhe zur Brennergasse und am Ende des Tsakts in Höhe Rathaus jeweils große Tore eingelassen. So entsteht eine Baustellenzufahrt, die ausschließlich für Lastwagen und andere Transporte geöffnet wird.

Die Sichtschutzwand wird selbst wird in den nächsten Wochen ganz besonders gestaltet und ein Hingucker für die kommenden Baustellenjahre werden: Sie verwandelt sich in eine überdimensionale Chroniktafel. Die Paneele wird man mit speziellen Siebdruck-Folien bekleben, auf denen bedeutsame Namen und Nachrichten aus der Historie des Asamtrakts nachzulesen sein werden.

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