Ein Mitarbeiter des Freisinger Bauhofs zeigt herrenlose Fahrräder, die auf dem Lagerplatz des Städtischen Baufhofs in Tuching bei Freising abgeholt werden können.
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Radl über Radl: Um Platz für die Arbeiten an der neuen Fahrradparkanlage am Bahnhof zu machen, brachten die Bauhof-Mitarbeiter sämtliche herrenlose Drahtesel zum Lagerplatz nach Tuching. Dort können sie abgeholt werden.

Auf dem Bauhof-Lagerplatz

Wegen Baustelle am Freisinger Bahnhof umgeparkt: Räder jetzt in Tuching abholen!

  • Magdalena Höcherl
    vonMagdalena Höcherl
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Weil am Freisinger Bahnhof eine neue Fahrradparkanlage entsteht, wurden die dort abgestellten Räder entfernt. Sie können jetzt in Tuching abgeholt werden.

Freising – Räder, so weit das Auge reicht: Diesen Anblick bietet derzeit der Lagerplatz des Städtischen Bauhofs in Tuching. Wer es nicht geschafft hat, seinen Drahtesel fristgerecht vom Radparkplatz am Freisinger Bahnhof abzuholen, findet ihn nun dort. Wie mehrfach berichtet, wird die alte Fahrradabstellanlage am Regionalbusbahnhof durch eine Doppelstock-Parkanlage mit Platz für 618 Räder ersetzt. Die Kapazität wird dadurch nahezu verdoppelt. Für die Arbeiten mussten die abgestellten Räder weichen. Die, die nicht abgeholt worden waren, entfernten die Bauhofmitarbeiter – und brachten sie containerweise nach Tuching.

„Perfekt“ im Zeitplan

Um die Verfügbarkeit von Fahrradabstellplätzen während der Bauphase nicht zu stark einzuschränken, erfolgt die Montage in zwei Teilabschnitten. Begonnen wird mit dem am Bahnhofsgebäude liegenden Teil der Fahrradabstellanlage, also dem unüberdachten Bereich sowie den ersten beiden Reihen unter dem bestehenden Glasdach. Der Austausch der restlichen Fahrradständer unter dem bestehenden Glasdach erfolgt zeitlich versetzt. Die Bauarbeiten sollen bis Mitte August 2020 abgeschlossen sein. Laut Christl Steinhart, Sprecherin der Stadt Freising, werde der Zeitplan „perfekt“ eingehalten.

Versteigerung denkbar

Die bislang herrenlosen Räder werden jetzt am Lagerplatz in Tuching aufbewahrt. „Wenn jemand – entgegen der Weisung – sein Rad nicht entfernt hat, kann er es zu den normalen Dienstzeiten dort abholen“, erläutert Steinhart. Die Räder, die dann noch stehen bleiben, werden einer Inspektion unterzogen. Je nach Zustand ließen sie sich versteigern. „Wenn sie zu kaputt sind, können sie aber auch endgültig entsorgt werden.“

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