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Generalvikar Peter Beer mit Stiftungsdirektorin Claudia Pfrang und Monsignore Rainer Boeck (r.).

Claudia Pfrang

Neue Stiftungsdirektorin am Freisinger Domberg vorgestellt

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Freising - Die baulichen Maßnahmen auf dem Domberg gehen einher mit strukturellen Veränderungen auf dem Mons doctus. Sichtbar wurde das jetzt am Montag, als mit Claudia Pfrang (50) die neue Direktorin der Stiftung Bildungszentrum in ihr Amt eingeführt wurde.

Monsignore Rainer Boeck ist künftig von dieser Aufgabe entlastet, ist als Rektor des Kardinal-Döpfner-Hauses künftig vor allem für den Tagungs- und Beherbergungsbetrieb zuständig, Pfrang für das Bildungsprogramm im KDH.

Im Rahmen der Amtseinführung von Pfrang legte Peter Beer, Generalvikar des Erzbischofs von München und Freising, Grundlinien des Konzeptes der Erzdiözese für den Domberg vor. Und das war nicht nur in den Augen von Boeck „ein großes Bekenntnis zum Mons doctus“. Pfrang, die in Würzburg, Lyon und Passau Philologie und Theologie studiert hat, die seit 2009 Geschäftsführerin des Katholischen Kreisbildungswerks Ebersberg war und Mitglied im Vorstand der Katholischen Erwachsenenbildung München und Freising sowie der Katholischen Erwachsenenbildung Bayern ist, betonte am Montag bei dem kleinen Festakt im Roten Salon des Kardinal-Döpfner-Hauses, dass katholische Erwachsenenbildung aufgefordert sei, „zu einem Leben in Fülle, zu einem gelingenden oder zu einem geglückten Leben beizutragen“. Pfrang, die die Inhalte und Ausrichtungen der Erwachsenenbildung umriss, sprach davon, die vielfältige und qualitative Arbeit der Stiftung Bildungszentrum weiterzuführen, aber auch neue Bildungsformate zu finden, zum Beispiel „öffentliche Foren zu den großen Fragen unserer Zeit“. Und: Direktorin der Stiftung Bildungszentrum auf dem Domberg zu werden, das bedeute, „Bildung mit Weitblick zu gestalten“.

Boeck dankte dem gesamten Team, das seit seinem Amtsantritt vor fünf Jahren die Bildungsarbeit auf dem Domberg gestemmt und zu dem gemacht habe, was sie heute sei. Boeck hoffte und war sich sicher: „Der Mons doctus muss ein Begegnungsort für Bildung bleiben.“ Und er sei zuversichtlich, schließlich liebe Pfrang die Begegnung und „die Bewegung nach vorwärts“ – „KDH to go“ sozusagen, scherzte Boeck.

Zuvor hatte Beer sechs Punkte des „Koordinatensystems Domberg“ aufgezählt, an denen sich all das, was an baulichen und strukturellen Veränderungen über den Dächern Freisings anstehe und geplant sei, orientieren werde. Der Domberg sei und bleibe „der Quellort des Glaubens“ der Erzdiözese, sei und bleibe weiterhin Ort, an dem es geistliche Menschen als Orientierungsfiguren gebe, werde weiterhin durch geistliches Leben geprägt sein und werde sich auch künftig der Bildung des ganzen Menschen widmen. Er sei und bleibe ein „Ort gelebter Nächstenliebe“. Das seien nun auch „die Leitsterne“ für die Aufgabe, die Pfrang auf dem Lehrberg übernommen habe und die sie „innovativ, kreativ und mit großer Freude“ erfüllen werde.

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