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Bei strahlend blauem Himmel wurde am Samstag das neue Hermann-Altmann-Haus in Sünzhausen offiziell seiner Bestimmung übergeben. Bei der anschließenden Schlüsselübergabe gab’s auch eine Spende über 500 Euro von Architekt Michael Wacker (rechtes Bild). Die Bewohner-Vertreterinnen Annemarie Döbl (l.), Elisabeth Atzinger (3. v. l.) und Martha Huber (vorne, mit dem Schlüssel), Einrichtungsleiter Günther Schwab, Lebenshilfe-Vorsitzende Monika Haslberger und Bürgermeisterin Eva Bönig (weiter v.l.).

Neues Hermann-Altmann-Haus eingeweiht

Ein „Leuchtturm“ mit mehr Platz und Komfort

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Es ist so etwas wie die Keimzelle der Lebenshilfe Freising: das Hermann-Altmann-Haus in Freising, das erste Wohnhaus der Lebenshilfe. Jetzt ist aus der Keimzelle der Lebenshilfe das neue „Schmuckstück“ geworden, wie Bürgermeisterin Eva Bönig den Neubau nannte. Zwei Wochen, bevor 24 Menschen mit Behinderung ihre neuen Zimmer beziehen können, wurde das Haus von Pfarrer Otto Steinberger und Vikar Alois Vogl eingeweiht.

Sünzhausen – „Ein besonderer, ein schöner und ein wichtiger Tag“ war laut Monika Haslberger, der Vorsitzenden der Lebenshilfe Freising, der Samstag, als das neue Aushängeschild offiziell seiner Bestimmung übergeben wurde. 4,8 Millionen Euro hat das neue Hermann-Altmann-Haus gekostet, von denen 3,25 Millionen Euro durch Zuwendungen und Zuschüsse gedeckt wurden. Was hat man dafür bekommen? Ein Gebäude – „schön, hell, mit mehr Platz und mehr Komfort“, so Haslberger. 24 Wohnplätze beinhaltet der moderne Neubau, aufgeteilt in drei Wohngruppen zu je acht Personen mit jeweils vier Zimmern, so erläuterte Architekt Michael Wacker das Innenleben des neuen Hermann-Altmann-Hauses. 1750 Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche habe man jetzt, 7400 Kubikmeter umbauter Raum steht oben auf dem Berg in Sünzhausen – das sind andere wichtige Kenndaten des Hauses, das einige Startschwierigkeiten hatte. 2012 seien im Lebenshilfe-Vorstand die ersten Überlegungen für einen Neubau angestellt worden, 2013 habe man den Vorbescheid eingereicht, Ende 2014 habe die Baugenehmigung vorgelegen. Doch „leider“, sagte Haslberger, habe man erst 2016 mit dem Bau starten können. Dann aber habe man sich über einen „reibungslosen Bauablauf“ freuen können, betonte Wacker.

Bevor man sich zum Mittagessen im Gemeinschaftsraum und im Garten zusammensetzte und bevor am Nachmittag der Neubau seine Tore zum Tag der offenen Tür öffnete, weihten Steinberger und Vogl die Haus. Bürgermeisterin Eva Bönig hatte das Gebäude als „Leuchtturm“, bezeichnet, „der hinausfunkt, wie wichtig die Lebenshilfe für Freising ist“. Außerdem sei das neue Haus als Nachfolger des „Wegbereiters für die moderne Arbeit mit Menschen mit Behinderung“ ein Zeichen für die Offenheit und Aufgeschlossenheit der Sünzhausener.

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