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Neues Schwimmbad: Das „fresch“ soll ein Weihnachtsgeschenk für Freising werden

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Von: Andreas Beschorner

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Der großzügige Vorplatz am Rabenweg bietet Platz für zirka 300 Fahrradstellplätze. Es grenzen  Bushaltestelle und Parkhaus mit rund 120 Stellplätzen an. Links im Bild befindet sich der Eingang, rechts daneben, anthrazit, der Bereich, in dem unter anderem die Umkleiden untergebracht sind. © Stadtwerke

Ab Mitte Oktober werden im „fresch“ die Becken befüllt. Einen Eröffnungstermin für das neue Freisinger Ganzjahres-Schwimmbad kann Andreas Voigt aber noch nicht nennen. „Es gibt noch zu viele Unbekannte“, so der Stadtwerke-Chef zum Kombibad. Der OB wurde konkreter.

Freising „Es ist so geworden, wie wir uns das vorgestellt haben“, versicherte Stadtwerke-Direktor Andreas Voigt am Mittwoch den Stadträten im Werklausschuss und zeigte Bilder vom Stand der Arbeiten im Kombibad „fresch“. Und auch was die Zeitschiene betreffe, sei man „gut dabei“ – sieht man einmal davon ab, dass der ursprüngliche Eröffnungstermin im Sommer bekanntlich nicht gehalten werden konnte. Im Oktober werden die Becken mit Wasser gefüllt und die Technik in Betrieb genommen, kündigte Voigt an. Doch der Stadtwerke-Chef wollte sich noch nicht auf einen Eröffnungstermin festlegen: Erst wenn der Probebetrieb laufe, erst wenn man wisse, dass die Wasserqualität stimme, wenn die Strömungsversuche erfolgreich absolviert seien und überhaupt die Technik einwandfrei funktioniere, könne und wolle er einen Termin nennen.

Die Marschroute des OB: Nicht hudeln, lieber auf der sicheren Seite sein

Auch OB Tobias Eschenbacher riet zur Vorsicht: Peinlich, ja geradezu „eine Katastrophe“ wäre es, wenn man aufsperre und dann nach drei Tagen wegen Mängeln wieder schließen müsse. „Nicht hudeln“, lieber auf der sicheren Seite sein, müsse jetzt die Devise lauten. Dennoch, einen Wunsch hatte der OB: Die Übergabe des „fresch“ an die Bevölkerung sollte schon „ein Weihnachtsgeschenk“ sein.

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Das 614 Quadratmeter große Open-Air-Freizeitbecken bietet Bereiche zum Toben und Spielen, Rutsche und Strömungskanal. Zum Entspannen laden Bereiche mit Nackendusche, Massagedüsen und Sprudelliegen ein. © Stadtwerke

Die Tatsache, dass das Freibad in der zweiten Sommerhälfte entgegen den Planungen nicht geöffnet werden konnte, hatte auch Auswirkungen auf den Halbjahresbericht, den Voigts Geschäftsführer-Kollege Dominik Schwegler vorgelegt hatte: Mit 946 000 Euro Einnahmen aus dem Bäderbetrieb hatte man gerechnet, lediglich 283 000 Euro sind es bisher geworden. Denn: In der Sparte „Besucherzahlen Freibad“ stand eine „0“. Dennoch: Die Freisinger Stadtwerke Versorgungs-GmbH liegt aufgrund höherer Erlöse aus der Trinkwasserversorgung – der heiße Sommer lässt grüßen – mit einem auf das gesamte Jahr 2018 hochgerechneten Gewinn von 4,283 Millionen Euro fast auf dem im Wirtschaftsplan genannten Niveau von 4,366 Millionen Euro. 

Budget reicht für eine Eröffnungsfeier noch in diesem Jahr

Weil gleichzeitig bei der Freisinger Parkhaus und Verkehrs-GmbH der Verlust um fast 400 000 Euro niedriger ausfallen dürfte als im Wirtschaftsplan angesetzt, dürften die Stadtwerke insgesamt am Jahresende ein Gewinn von 2,07 Millionen Euro einfahren. Geplant hatte man mit knapp 1,7 Millionen Euro. Von den für heuer angesetzten Investitionen in Höhe von 16,685 Millionen Euro sind bisher 8,58 Millionen Euro ausgegeben worden – 1,15 Millionen für die Wasserversorgung, 7,43 Millionen Euro für das „fresch“. Verfügbar sind also noch rund 8,1 Millionen, davon 6,58 Millionen für das Kombibad. Da sollte eine Eröffnungsfeier in diesem Jahr schon noch drin sein.

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Das Freizeitbecken im Hallenbad hat viele Attraktionen zu bieten, unter anderem die Breitrutsche, die über eine Brücke zu erreichen ist und einen Strömungskanal (im Vordergrund). © Stadtwerke

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