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Eine grüne Oase mitten in der Freisinger Eichenfeldsiedlung

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Das Bild  zeigt den Nutzgarten der Familie Stadler.
Aus dem Nutzgarten der Familie Stadler ist nach und nach im Laufe der Jahre eine blühende Garten-Oase entstanden. © Michalek

Am Tag der offenen Gartentür öffneten Helga und Karl-Heinz Stadler aus Freising ihr grünes Paradies. Dabei gab‘s Überraschungen.

Freising – Nach mehreren Jahren Pause standen am Sonntag wieder viele Gärten im Landkreis für Besucher offen. Am „Tag der offenen Gartentür“ beteiligten sich auch Helga und Karl-Heinz Stadler, die die Pforten zu ihrem grünen Paradies in der Eichenfeldsiedlung in Freising zum ersten Mal öffneten.

Großer Enthusiasmus

Mit Enthusiasmus habe man sich an der bayernweiten Aktion beteiligt, wie das Ehepaar betonte. Man sei nicht enttäuscht worden: Alle Gäste seien sehr aufgeschlossen und interessiert gewesen. Vom früheren Nutzgarten, in dem alles angebaut worden sei, was die Familie ihres Mannes zum Lebenserhalt gebraucht habe, sei die Garten- Oase „nach und nach“ im Laufe der Jahre entstanden, erzählt die Hausherrin. Frei nach dem Motto „Ein Garten ist nie fertig“ habe man, als die Kinder noch klein waren, einen Großteil der Fläche als Spielplatz für den Nachwuchs gestaltet.

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Rund 600 Quadratmeter zur Verfügung

Später, als die Kinder „aus dem Haus“ und auch die Enkelkinder groß geworden waren, sei der Garten so angelegt worden, das es darin den ganzen Sommer über blühe und summe. Rund 600 Quadratmeter hat das Ehepaar hinter dem kleinen Siedlungshäuschen, das in den 1930er Jahren gebaut wurde, dafür zur Verfügung. Wenn man dann auch noch Vogelliebhaber und Züchter von Zwerghühnern und Tragopanen ist, so wie das bei Karl-Heinz Stadler der Fall ist, so verspricht das eine interessante Mischung. In den dichten und feuchten Gebirgswäldern des Himalaya-Massivs seien die Tragopane, eine Fasanenart, zuhause, erzählt Stadler.

Das Bild zeigt Helga und Karl-Heinz Stadler, der ein Zwerghuhn im Arm hat.
Freuten sich über die Besucher in ihrem Garten: Helga und Karl-Heinz Stadler, der ein Zwerghuhn im Arm hat. © Michalek

Den kräftig gebauten Vögeln mit den kurzen Schnäbeln, die im 19. Jahrhundert erstmals nach Europa eingeführt wurden, biete er in einer weitläufigen Voliere Lebensverhältnisse, wie sie es gewohnt seien. Bisher habe er sogar erfolgreich nachgezüchtet. Beim Geflügelzuchtverein Allershausen und Umgebung habe er 38 Jahre lang als Vorsitzender fungiert. Viele Sitzplätze im Freien hat das Ehepaar liebevoll gestaltet.

Kaffee-Liebhaber

„Wir sind Kaffee-Liebhaber“ verraten die beiden. Dafür brauche man den Tag über verschiedene, gemütliche Ecken, um das genussvoll zu zelebrieren. Auch unter dem alten Apfelbaum, der mit dem Hausbau in den 1930 Jahren gepflanzt wurde uns seit dem als Schattenspender an Ort und Stelle blieb, laden Gartenstühle zum Verweilen ein. Aus Zeitschriften oder bei Besuchen von Gartenanlagen lasse sie sich inspirieren, verrät Helga Stadler.

Es grünt und blüht entlang des schmalen, gewundenen Steinweges, der in den Garten führt. Auf der Terrasse, die dem Morgenlicht zugewandt ist, fühlen sich die bunten Blumen auch in Töpfen und Kübeln wohl. Eine Staudenrabatte im nördlichen Bereich lässt den Garten fast parkähnlich erscheinen.

Die Kreisfachberatung für Gartenbau und Landespflege am Landratsamt Freising hat den „Tag der offenen Gartentür“ gemeinsam mit dem Kreisverband der Obst- und Gartenbauvereine organisiert.
Maria Martin

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