Ein großes Projekt schwebt der FSM vor: ein „Stadtpark“ an der Isar. Die Pläne stelle OB-Kandidat Tobias Eschenbacher (M.) beim Spaziergang am Samstag vor. Foto: Lehmann

OB-Kandidat Eschenbacher stellt Pläne für Stadtpark an der Isar vor

Freising - Bei einem Spaziergang durch Freising erläuterten OB-Kandidat Tobias Eschenbacher und die FSM-Stadträte am Samstag ihre langfristigen Vorstellungen von einem „Stadtpark“ zwischen Seilerbrückl und Kläranlage - ein Areal, das laut FSM-Vorsitzendem Florian Notter „unkoordiniert“ sei, aber Entwicklungspotenzial biete.

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Der Blick der FSM war in die Zukunft gerichtet, in ein großes Projekt mit dem Arbeitstitel „Stadtpark“, das laut Notter „kein Wünsch-dir-was“ sei, sondern langfristig angelegte Stadtplanung. Schon jetzt, so Eschenbacher, müsse man beginnen, den Grünzug entlang der Isar als Einheit zu betrachten, um nicht Dinge zu realisieren, die sich später als Fehler herausstellten.

Im Fokus standen während der 90 Minuten konkrete oder zumindest schon einmal angedachte Planungen: Als da wären ein Parkdeck statt des viel Fläche verschlingenden P+R-Platzes oder auch die bereits in einer Machbarkeitsstudie untersuchte Pkw-Unterführung von der B11 her unter den Gleisen hindurch. Nicht mehr weit von der Realisierung entfernt sein dürften die Isarstege im Süden und Norden, deren Funktion und Wichtigkeit Maria Lintl erläuterte.

Besonderes Augenmerk legten FSM und Eschenbacher auf eine Verbesserung der „ästhetisch wundervollen Unterführung“ am ehemaligen Bahnposten 15, wie Eschenbacher ironisch sagte. Anton Frankl zeigte den ausgefeilten Entwurf eines Bürgers, wie man die schwierige Situation der Rampe zur Heiliggeistgasse hin lösen könnte. Eschenbacher verwies auf Pläne, den Bauhof zu verlagern, das dadurch frei werdende Areal beispielsweise für Studentenwohnungen zu nutzen und so auch Geld in die Stadtkasse zu bekommen.

Von einer „chaotischen Struktur“ sprach Eschenbacher in der Luitpoldanlage. Den Volksfest- und „Uferlos“-Platz aufzugeben komme zwar nicht in Frage, aber man könne den Kiesplatz attraktiver gestalten, so Frankl. Zum Schluss ein Blick dorthin, wo der „Flaucher“ entstehen soll. Notter: „Da brauchen wir einen anderen Namen. Denn als stolzer Freisinger kann man doch nicht eine Münchner Bezeichnung nehmen.“

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