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Bei Kontrolle: Afrikaner (22) beißt Polizisten

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Von: Wolfgang Schnetz

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© dpa

Mit Händen und Füßen wehrte sich am Samstagfrüh ein 22-Jähriger aus Sierra Leone, der ohne Fahrschein im „Alex“ von München in Richtung Freising unterwegs war, gegen die Ermittlungen der Polizei. Einen der Beamten biss er in die Hand.

Freising - Gegen 7.30 Uhr war der 22-Jährige zusammen mit drei Freunden, ebenfalls Afrikaner, im Zug ohne Tickets unterwegs. Weil sich die Vier aggressiv zeigten, holte sich der Zugbegleiter schließlich Hilfe von drei Bundespolizisten, die im Alex auf dem Heimweg waren. Weil sich die Gruppe deren Personenkontrolle widersetzte, wurden die Männer in Freising aus dem Zug gebracht. Auf dem Bahnsteig flippte dann der 22-Jährige aus und biss einem Beamten der zwischenzeitlich alarmierten Streife der PI Freising in den Finger. Da sich der Afrikaner nicht beruhigen ließ, herumschrie und aggressiv blieb, wurde die Unterbringung in einer psychiatrischen Einrichtung angeordnet. Ein 23-Jähriger aus der Gruppe wurde nach Abschluss der Personenüberprüfung am Bahnsteig entlassen. Ein 18- und ein 19-Jähriger (ebenfalls aus Sierra Leone) mussten zur Klärung ihrer Identität auf die Wache der PI Freising. Gegen alle vier Männer wird wegen Schwarzfahrens ermittelt - gegen den 22-Jährigen zusätzlich wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung. 

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