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Ihnen gefällt’s in Pulling: Monika Szasz und ihr Sohn Boldizsar spazieren gerne durch den Freisinger Stadtteil. Trotzdem haben die Pullinger und Acheringer einige Verbesserungsvorschläge, was die Zukunft ihrer Heimat angeht. 

Ortsentwicklungsprojekt wird erstellt

Bürger formen Pulling und Achering

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Die Kaufbeurer Stadtentwickler Annegret Michler und Stefan Leuninger sind von der Stadt Freising beauftragt worden, für die Ortsteile Achering und Pulling bis Ende des Jahres Ortsentwicklungskonzepte zu erarbeiten. Und bei beiden Projekten arbeiten die Bürger fleißig mit.

Freising – Im April ist dazu eine Postkartenaktion mit Fragen zur künftigen Entwicklung gestartet worden. Eine erste Auswertung der bisher eingegangenen Rückmeldungen für Pulling und Achering liegt nun vor. Zusätzlich haben einige Bewohner in E-Mails Anregungen und Vorschläge zur Ortsentwicklung formuliert.

„Welche drei Dinge würden Sie starten, um den Lebensort Pulling bzw. Achering noch attraktiver zu gestalten?“

Wenig überraschend steht der Wunsch nach einem Lebensmittelmarkt an erster Stelle. Bereits im Stadtentwicklungskonzept wurde das Fehlen der Nahversorgung in Pulling von den Bürgern bemängelt. Am zweitwichtigsten ist den Bürgern in Pulling ein Treffpunkt für „Jung und Alt“.

In die gleiche Richtung gehen die Wünsche nach Räumen für Vereine. Als grundlegende, wichtige Zielsetzung der Ortsentwicklung in Pulling wird die Herausbildung einer Ortsmitte genannt. In der Ortsmitte sollten dann auch Geschäfte und Dienstleistungangebote vorhanden sein. Darüberhinaus wird von den Bürgern in Pulling der Ausbau der Schul-Infrastruktur und der Betreuungsmöglichkeiten für Kinder angesprochen.

Im Rahmen der Postkartenaktion wurde den Bürgern auch Gelegenheit geboten, wichtige Sofortmaßnahmen zu benennen. Dabei stand unter anderem die Verbesserung der Sicherheit an der Straße zum Pullinger Weiher für Fußgänger und Fahrradfahrer an oberster Stelle. Auch die Sanierung des Bahnübergangs in der Pullinger Hauptstraße zur Acheringer Straße ist als wichtige Sofortmaßnahme aufgeführt worden. Wenig überraschend war laut Planern der Wunsch der Pullinger, neue Bauplätze zu erschließen.

 „Wo halten Sie sich in Ihrer Freizeit auf?“:

Sportheim und Sportplatz sowie der Pullinger Weiher wurden im Rahmen der Postkartenaktion als wichtigste Orte der Freizeitgestaltung aufgeführt, gefolgt von Kirche und die Feuerwehr.

Die Antworten aus der Postkartenaktion sind für Barbara Schelle, Leiterin des Stadtplanungsamtes, ein wichtiger Mosaikstein der Bürgerbeteiligung im Rahmen des Ortsentwicklungskonzeptes. „Viele Aspekte sind auch gegenüber den beiden Planern, Annegret Michler und Stefan Leuninger, in ihren Einzelgesprächen vor Ort genannt worden“, sagt Barbara Schelle. Die Stadt und das Planerteam bereiten derzeit in Abstimmung mit Ortssprecherin Heidi Kammler eine Arbeitsgruppensitzung vor, um die bisherigen Ergebnisse und Erkenntnisse zusammenzuführen. Im Herbst sind weitere Veranstaltungen mit den Bürgern von Pulling und Achering geplant.

Gut zu wissen

Auch weiterhin können Anregungen und Überlegungen an das Amt für Stadtplanung und Umwelt der Stadt Freising geschuickt werden: Amtsgerichtsgasse 1, 85354 Freising, E-Mail: stadtplanung-umwelt@freising.de

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