Michaela Kitta hört als Schneiders-Wirtin auf.
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Michaela Kitta hört als Schneiders-Wirtin auf.

„Unglaublich schade“

Ihre Kneipe brummt - und sie hört trotzdem als Pächterin auf

  • Helmut Hobmaier
    VonHelmut Hobmaier
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In einem der beliebtesten Lokale Freisings steht ein Pächterwechsel an: Michaela Kitta, seit über sieben Jahre Wirtin der „besonderen Bierkneipe“ am Fuße des Weihenstephaner Berges, hört Ende Juli auf.

FreisingWarum? Das Lokal war immer voll, hatte viele Stammgäste – eigentlich passte alles. Wieso also der Abschied? Michaela Kitta will sich zu den Gründen erst zu einem späteren Zeitpunkt äußern. Dem Freisinger Tagblatt verriet sie nur soviel: „Es ist unglaublich schade, dass es vorbei ist“.

Pächterin des Lokals, das in Privatbesitz ist, ist eigentlich die „Schneiders GbR“ mit den Partnern Reinhard Fiedler, Andreas Adldinger und Frank Hager. Sie bauten vor siebeneinhalb Jahren das Lokal um und entwickelten zusammen mit Michaela Kitta, die seitdem Mieterin ist, das Konzept des Schneiders, das sich zur gefragtesten Studentenkneipe Freisings entwickeln sollte. 

Derzeit werden Offerten sortiert

Gründe für den Erfolg: Die Pizza, die Vielfalt der Biere (40 Sorten) – und die entspannte Atmosphäre. Laut Reinhard Fiedler gibt es bereits mehrere Interessenten als Nachfolger. Man sei „gerade mittendrin“, die Offerten zu sondieren. Es sei aber nicht geplant, am Konzept groß etwas zu ändern. „Das wird wohl im Grunde so bleiben wie jetzt“. Das künftige Lokal werde wohl auch wieder Schneiders heißen.

Michaela Kitta fällt der Abschied nicht leicht: „Ich hätte nicht geglaubt, dass wir ein solcher Dreh- und Angelpunkt in Freising werden“. Die vielen Stammgäste („wie eine große Familie“) werde sie vermissen. Sie hofft, „dass jeder noch einmal vorbeischaut“, bevor für sie das Kapitel Schneiders zu Ende geht. 

Ein anderes Wirtshaus in Oberbayern hat mit neuen Wirten wieder geöffnet.

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