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Personalsituation im Rathaus: Jetzt äußert sich die Freisinger Linke

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Bei der Stadtratsgruppe Freisinger Linke herrscht „Unverständnis darüber, in welcher Art und Weise“ über die angespannte Personalsituation im Rathaus diskutiert wird. © Lehmann

Bei der Stadtratsgruppe Freisinger Linke herrscht „Unverständnis darüber, in welcher Art und Weise“ über die angespannte Personalsituation im Rathaus diskutiert wird. Nun äußern sich zwei Räte.

Freising – Bei der Stadtratsgruppe Freisinger Linke herrscht „Unverständnis darüber, in welcher Art und Weise“ über die angespannte Personalsituation im Rathaus diskutiert wird. Die Stadträte Rosemarie Eberhardt und Guido Hoyer positionieren sich nun zu der vor Wochen öffentlich geäußerten massiven Kritik zum Thema Personalsituation in der Stadt Freising, mit der OB Tobias Eschenbacher konfrontiert wurde – auch von Mobbing war die Rede. Der OB hatte dazu kürzlich im Finanzausschuss Stellung genommen. In einem offenen Brief schreiben Eberhardt und Hoyer: „Für uns als gewerkschaftlich orientierte Politikerinnen und Politiker steht fest, dass vorhandene Probleme nur im Dialog gelöst werden können. Die Verhandlungspartner sind die demokratisch gewählte Vertretung der Mitarbeiter und die Spitzen der Stadtverwaltung, niemand sonst. Einen der Verhandlungspartner öffentlich zu kritisieren, ist nicht zielführend.“ Es mache wenig Sinn, „wenn Außenstehende sich öffentlich über atmosphärische Störungen und so weiter verbreiten“.

Weiter heißt es: „Steht der Straftatbestand Mobbing im Raum, dann ist jeder Einzelfall von Personalrat und OB genauestens zu prüfen und die nötigen Konsequenzen zu ziehen.“ Personalangelegenheiten im Einzelfall seien von politischen Fragen zu trennen. Man müsse über sachgrundlose Befristungen, Eingruppierungen, eine Arbeitsmarktzulage oder andere finanzielle Anreize für städtische Mitarbeiter sprechen. „Eine solche sachliche Diskussion führen wir gerne.“  ft

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