Planungen im Freisinger Kulturausschuss vorgestellt

Stadtmuseum wird „aufpoliert“

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Die Planungen laufen auf Hochtouren. Wenn in einigen Jahren die Sanierung des Asamkomplexes abgeschlossen ist, wird Freising ein exquisites Stadtmuseum haben.

Freising – Der gesamte erste Stock des Asamgebäudes ist bekanntlich dafür vorgesehen, künftig das Stadtmuseum mir der Sammlung des Historischen Vereins Freising zu beheimaten. In einem Rundgang um den Innenhof sollen die Besucher, wenn die Generalsanierung des „Asam“ beendet ist, auf einer wesentlich vergrößerten Ausstellungsfläche die Freisinger Historie erleben können. Dafür braucht man ein Konzept. Wie das aussehen könnte und was man an Vorarbeiten dazu alles schon geleistet hat, das hat Museumsleiterin Ulrike Götz am Dienstag im Kulturausschuss vorgestellt.

Ulrike Götz ist mit der Neukonzeption des Museums beschäftigt.

Gespräche habe man geführt – mit Museumsbesuchern, darunter auch Schülern, mit dem Historischen Verein, mit dem Tourismusamt und mit den Stadtführer, aber auch mit Kollegen, mit der Landesstelle für nichtstaatliche Museen, mit dem städtischen Hochbauamt und auch mit Architekt Anton Mang, der für die Generalsanierung des Asamgebäudes verantwortlich ist. Außerdem habe man das „Museumskuratorium“, das aus Vertretern des Stadtrats und des Historischen Vereins gebildet ist, unterrichtet, hat zudem neu eingerichtete Museen besucht, die auch ortsgeschichtlich ausgerichtet sind, und aktuelle Fachliteratur zu moderner Museumskonzeption gelesen.

Die Aufgaben des künftigen Stadtmuseums sind klar umrissen: Zum einen sollen Bürger und auch Gäste, junge und ältere Museumsbesucher die Stadt Freising kennen- und verstehen lernen, ein vertieftes Interesse an und für die Stadt gewinnen. Wichtig: Der Museumsbesuch soll als angenehmes und anregenden Erlebnis empfunden werden.

Damit die Planung der Ausstellung schlüssig ist, sind folgende Faktoren zu beachten: Welchen Objektbestand hat man im Stadtmuseum und was sind dessen besondere inhaltlichen Stärken? Welches sind die stadtgeschichtlich wichtigen Themen, die möglichst zur Sprache kommen sollen? Wie groß und wie angeordnet sind die Räume des künftigen Stadtmuseums? Gibt es konservatorische Fragen, die unbedingt zu beachten sind? Außerdem bieten seit einiger Zeit digitale Medien in Museen neue Vermittlungsmöglichkeiten. Der Plan: Auch solche Mittel sollen auf gut reflektierte Art und auf geeignete Weise im Freisinger Stadtmuseum zum Einsatz kommen.

Man sieht: Die Planungen für das neue Stadtmuseum laufen auf Hochtouren.

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