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Sechs junge Männer zwangen Jugendliche zu sexuellen Handlungen

15-Jährige tagelang vergewaltigt: Ein Verdächtiger (28) aus Freising

  • Wolfgang Schnetz
    vonWolfgang Schnetz
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Der Fall schlug hohe Wellen. Seit Ende September ermitteln die Polizei München und die Staatsanwaltschaft gegen sechs junge Männer, alles anerkannte Asylbewerber aus Afghanistan: Sie stehen im Verdacht, eine 15-Jährige in Pasing über vier Tage hinweg vergewaltigt zu haben. Einer der Tatverdächtigen (28) kommt aus dem Landkreis Freising.

Freising/München - Ende September sei das Mädchen über einen Zeitraum von vier Tagen hinweg von den Tatverdächtigen in verschiedenen Münchner Wohnungen zu sexuellen Handlungen genötigt worden, meldete die Polizei Anfang November (wir berichteten). 

Die 15-Jährige kannte den mutmaßlichen Haupttäter (17) erst seit wenigen Wochen. In der Wohnung von Bekannten in Pasing habe der 17-Jährige sie zum Geschlechtsverkehr aufgefordert, was die 15-Jährige zunächst ablehnte. Mittels verbaler Drohungen aber wurde sie eingeschüchtert und es kam zum Vollzug. Danach wurde sie weiter unter Druck gesetzt und laut Polizei München über drei Tage hinweg von fünf Freunden des 17-Jährigen (alle anerkannte Asylbewerber) zu sexuellen Handlungen genötigt. Darunter war auch der 28-Jährige, der, wie jetzt gemeldet wurde, im Landkreis Freising wohnt. Die Tatorte liegen in Pasing und Berg am Laim.

Einige Tage nach der Tat erst habe sich das Mädchen, das nach Informationen des Münchner Merkur in einem Wohnheim lebt, einer Betreuerin anvertraut. Wenig später wurden fünf Tatverdächtige festgenommen - darunter auch der 28-Jährige aus Freising und der Freund des Mädchens. Nach dem sechsten Tatverdächtigen wird noch gefahndet. Eine Haftbeschwerde, die einer der Beschuldigten eingelegt hatte, wurde bereits als unbegründet zurückgewiesen.

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